Polizei NRW: Herdecke- Zwei Einbrüche am Donnerstag

Polizeiweste

Herdecke (ddna)

Am Vormittag klopfte am Donnerstag eine Täterin im Westender Weg an der Terrassentür einer Erdgeschosswohnung. Der 77-jährige Bewohner wurde durch die Frau in ein Gespräch verwickelt und sie bat um eine Geldspende. Da der Geschädigte daran kein Interesse hatte, lehnte er dankend ab und schloss die Tür. Daraufhin habe die Frau noch eine kurze Zeit vor der Tür verweilt. Die Frau könne er wie folgt beschreiben:

-Ca. 155-165 Zentimeter – Ca. 18-22 Jahre – Schwarze Haare, vermutlich Zopf – Blauer Anorak Im weiteren Verlauf bemerkte der Bewohner, dass eine im Schlafzimmer befindliche Schmuckschatulle entwendet wurde. Die Täter ließen den Deckel und eine Kette auf dem Bett zurück. Das Fenster im Schlafzimmer war zum Lüften geöffnet. Scheinbar diente das Gespräch der Frau als Ablenkung, während ein weiterer Täter das Schlafzimmer betrat. Hinweise auf den zweiten Täter gibt es nicht.

In der Zeit von 14:40 bis 22:20 Uhr hebelten Unbekannte das Fenster einer Wohnung in der Goethestraße auf. In der Wohnung sicherten die Täter die Wohnungstür von innen mit einer Kette. Als die 34-jährige Bewohnerin nach Hause kam, schaffte sie es so zunächst nicht, in die Wohnung zu gelangen. Ob etwas entwendet wurde, ist bisher nicht bekannt. Hinweise auf die Täter gibt es hier nicht.

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn weder Polizei noch Alarmanlage helfen – Einbrüche in NRW

Zunächst eine gute News: in Nordrhein-Westfalen wird in diesem Jahr weniger eingebrochen. Experten der Polizei waren allerdings davon ausgegangen, dass die Zahl der Einbrüche noch weiter zurückgeht. Durch das zehntausendfache Arbeiten im Home-Office sind vielen Tätern Einbruchsversuche zu gefährlich. In den erster sechs Monaten dieses Jahres gab es aber immer noch 80 Einbrüche – jeden Tag, in ganz NRW. Insgesamt 14.360 Wohnungseinbrüche und Einbruchsversuche in nur sechs Monaten – kleiner Trost: das sind 600 weniger als im ersten Halbjahr des Vor-Corona-Jahres. Von 14.900 Fällen auf 14.360 Fälle, ein Minus von 3,6% – eine gute News, aber keine großartige.