Sport in NRW: Nagelsmann verteidigt fehlende Klausel in Wolfs Leihvertrag

Verlor mit Leipzig in Gladbach: Julian Nagelsmann

Bild: Verlor mit Leipzig in Gladbach: Julian Nagelsmann (FIRO/FIRO/SID/ FIRO/FIRO/SID/)

Julian Nagelsmann hält trotz des Treffers von Hannes Wolf gegen RB Leipzig Vertragsklauseln für „blöd“, die Leihspielern einen Einsatz gegen den eigenen Klub verbieten. „Ich weiß, dass es diese Regelung gibt. Aber ich finde diese Regelung nicht gut“, sagte der RB-Trainer nach der 0:1 (0:0)-Niederlage bei Borussia Mönchengladbach.

Das entscheidende Tor hatte ausgerechnet der von Leipzig nach Gladbach verliehene Wolf erzielt. „Warum soll man gegen den Ex-Klub nicht spielen? Wenn man so viel Sorge hat, dass einen der Spieler zu einer Niederlage schießt, dann sollte man ihn vielleicht nicht verleihen, sondern behalten und spielen lassen“, sagte Nagelsmann.

Wolf (21) hatte im Borussia-Park das erste Bundesligator seiner Karriere erzielt. „Dass der Hannes kicken kann, wissen wir. Deswegen haben wir ihn auch gekauft“, sagte Nagelsmann. Tore schießen sei letztlich aber Wolfs „Job“, so Nagelsmann weiter: „Und ich glaube, Gladbach bezahlt ihn auch, wenn ich richtig informiert bin.“

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