Sport in NRW: HBL-Chef Bohmann: „Große Sorgen“ mit Blick auf Mega-WM in Ägypten

Bangt um die WM im Winter: Frank Bohmann

Bild: Bangt um die WM im Winter: Frank Bohmann (FIRO/FIRO/SID/ FIRO/FIRO/SID/)

HBL-Chef Frank Bohmann bangt angesichts zahlreicher coronabedingter Spielverlegungen im internationalen Handball um die im Winter stattfindende WM. „Ich mache mir große Sorgen. Das Problem sind die zahlreichen neuen sozialen Kontakte im Umfeld der Nationalmannschaften, das erleben wir ja jetzt auch in der EM-Qualifikation“, sagte der Geschäftsführer der Handball Bundesliga (HBL) dem SID.

Die Europäische Handball-Föderation EHF musste aufgrund von Corona-Ausfällen in den jeweiligen Nationalmannschaften bereits zwölf für diese Woche geplante Partien in der EM-Qualifikation verlegen. Auch das Spiel der deutschen Handballer gegen Bosnien-Herzegowina am Donnerstag (16.15 Uhr/ZDF) in Düsseldorf stand wegen pandemiebedingter Personalsorgen bei den Bosniern auf der Kippe.

Die WM soll vom 13. bis 31. Januar 2021 in Ägypten stattfinden, zum ersten Mal nehmen 32 statt bisher 24 Nationen daran teil. „Wenn die Teams erst einmal in Kairo sind, wird man eine Blase aufziehen können, in der die Spieler in großer Sicherheit sind“, vermutet Bohmann. „Man muss aber abwarten, ob das klappt. Wenn Spieler aus allen Ländern zusammenkommen, sind es andere Risiken als in einer Liga. So viel steht fest.“

© 2020 Sport-Informations-Dienst, Köln