Polizei NRW: Polizei nimmt 32-Jährigen nach Wohnungseinbruch fest: Untersuchungshaft

Polizeiweste

Mönchengladbach (ddna)

Dank einem aufmerksamen Zeugen hat die Polizei Mönchengladbach gestern Morgen (3. November) nach einem Wohnungseinbruch im Stadtteil Odenkirchen – Mitte an der Wiedemannstraße einen 32-Jährigen als mutmaßlichen Täter vorläufig festnehmen können.

Der Täter hatte an einem Mehrfamilienhaus ein Fenster eingeschlagen und war so in eine Erdgeschosswohnung gelangt. Er durchsuchte die Räume und flüchtete mit einem Fernsehgerät als Beute. Weitere Gegenstände aus der Wohnung waren von ihm bereits zum Abtransport bereitgestellt worden.

Bei seiner Flucht beobachtete der Augenzeuge den Täter und alarmierte die Polizei. Im Rahmen der Fahndung stellten Polizeibeamte den Tatverdächtigen im Bereich der nahen Von-der – Helm – Straße – samt Beutestück.

Die Beamten brachten den vorläufig Festgenommenen ins Polizeigewahrsam und schrieben eine Anzeige wegen des Einbruchsdeliktes.

Heute wurde der 32 -Jährige einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaftbefehl erließ.

Quelle: Polizei Mönchengladbach, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn weder Polizei noch Alarmanlage helfen – Einbrüche in NRW

Zunächst eine gute News: in Nordrhein-Westfalen wird in diesem Jahr weniger eingebrochen. Dass die Einbruchsdelikte noch weniger werden hatte allerdings die Mehrheit der Experten vorausgesagt. Corona ist ein Grund für den Rückgang: zehntausende arbeiten zuhause, der Einbruchsversuch ist zu gefährlich, die Gefahr das auf einmal ein Blaulicht vor dem Haus zu sehen ist ist zu groß. In den erster sechs Monaten dieses Jahres gab es aber immer noch 80 Einbrüche – jeden Tag, in ganz NRW. Insgesamt 14.360 Wohnungseinbrüche und Einbruchsversuche in nur sechs Monaten – kleiner Trost: das sind 600 weniger als im ersten Halbjahr des Vor-Corona-Jahres. 14.360 Fälle statt 14.900 – ein Rückgang von 3,5%. Eine gute Entwicklung, aber kaum beruhigend.