Sport in NRW: DHB mit Klimpke und Drux nach Estland – Heinevetter und Böhm abgereist

Gislason:

Bild: Gislason: „Das hat nichts mit den Leistungen zu tun“ (AFP/SID/SASCHA SCHUERMANN AFP/SID/SASCHA SCHUERMANN)

Handball-Bundestrainer Alfred Gislason nimmt vor dem zweiten Spiel in der EM-Qualifikation in Estland zwei Änderungen in seinem Kader vor. Auf der Torhüterposition wird Silvio Heinevetter (MT Melsungen) gegen Till Klimpke (HSG Wetzlar) ausgetauscht, im Rückraum kommt Paul Drux (Füchse Berlin) für Fabian Böhm (TSV Hannover-Burgdorf) ins deutsche Aufgebot.

„Das hat bei beiden Spielern nichts mit den Leistungen zu tun. Wir hatten das Ziel, die Belastungen zu verteilen“, sagte DHB-Sportvorstand Axel Kromer vor dem Spiel am Sonntag in Tallinn (15.15 Uhr/ZDF). Heinevetter und Böhm reisten bereits am Freitag vom DHB-Team aus Düsseldorf ab.

Die deutsche Mannschaft fliegt am Samstag von Köln aus in die estnische Hauptstadt. Der Deutsche Handballbund (DHB) hätte die Reise gern erst am Spieltag selbst angetreten, dies war jedoch nicht mit den Corona-Auflagen in Estland vereinbar. „Ohne Ausnahme müssen alle Einreisenden auf estnischem Boden einen PCR-Test vollziehen“, erklärte Kromer.

Daher wird das DHB-Team unmittelbar nach seiner Ankunft im Hotel getestet. Bis die Ergebnisse vorliegen, werden alle Teammitglieder in Einzelzimmern isoliert. „Wir können dann hoffentlich zum Mittagessen am Sonntag wieder zusammenkommen, um noch taktische Besprechungen vorzunehmen“, sagte Kromer.

Das Abschlusstraining absolvierte die deutsche Mannschaft deshalb bereits am Freitag – zwei Tage vor dem Spiel.

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