Sport in NRW: Ginter bemängelt Vielzahl an Gegentoren

Matthias Ginter (l) bemängelt die Vielzahl an Gegentoren

Bild: Matthias Ginter (l) bemängelt die Vielzahl an Gegentoren (AFP/SID/INA FASSBENDER AFP/SID/INA FASSBENDER)

Abwehrspieler Matthias Ginter hat die Vielzahl an Gegentoren in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bemängelt. „Es war jedes Mal anders. Dennoch sind es deutlich zu viele Tore gegen uns“, sagte Ginter im kicker-Interview und ergänzte: „Es ist unsere Aufgabe, dieses Defizit schnellstmöglich abzustellen.“

In den vergangenen drei Spielen gegen die Türkei (3:3), in der Ukraine (2:1) und gegen die Schweiz (3:3) kassierte die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw sieben Gegentore. Ein „spezielles Abwehrproblem“ sieht Ginter aber nicht. „Wir stehen ja als komplette Mannschaft auf dem Platz, es sind bei Gegentoren nicht immer die Abwehrspieler verantwortlich und bei Treffern für uns nicht immer unbedingt die Stürmer“, sagte der 26-Jährige von Borussia Mönchengladbach.

Eine von Experten geforderte Rückkehr von Mats Hummels oder Jerome Boateng ist in der Mannschaft kein großes Thema. „Ich würde sagen, dass es diesbezüglich intern ruhig zugeht“, sagte Ginter. Löw hatte einer Rückkehr zuletzt mehrmals eine Absage erteilt.

Am Mittwoch (20.45 Uhr/RTL) trifft die DFB-Auswahl in Leipzig auf Tschechien. Drei Tage später geht es an gleicher Stelle gegen die Ukraine in der Nations League. Das letzte Länderspiel des Jahres ist das Nations-League-Duell in Sevilla gegen Gastgeber Spanien (17. November).

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