Polizei NRW: Mit 103 km/h über den Nordring

Polizeiauto

Gelsenkirchen (ddna)

Gestern (12. November) haben Polizeibeamte Geschwindigkeitsmessungen mit ihren Radarwagen im nördlichen Stadtgebiet Gelsenkirchens durchgeführt. Sie stellten in der Zeit zwischen 14 und 18 Uhr insgesamt 33 Geschwindigkeitsverstöße fest. Trauriger Spitzenreiter war der Fahrer eines BMW, der am Nachmittag mit 103 km/h auf dem Nordring unterwegs war. Erlaubt sind dort 50 km/h! Bei derartigen Geschwindigkeitsverstößen kann dem Fahrer vorsätzliches Handeln unterstellt und die Geldbuße verdoppelt werden. In diesem Fall bedeutet das eine Geldbuße von 480 Euro zuzüglich Gebühren, zwei Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg und einen Monat Fahrverbot. Ein Mercedes – Fahrer aus Gelsenkirchen, der um 15 Uhr mit 98 km/h auf der Marler Straße gemessen wurde, wird sich ebenfalls auf ein Fahrverbot einstellen müssen. Auch sein Flensburger Konto wird mit zwei Punkten belastet. Kurios gestaltete sich am vergangenen Dienstag, 10. November eine Lasermessung in Buer. Auf der Dorstener Straße wurde der Fahrer eines Kia aus Recklinghausen mit 88 km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen. Der kontrollierende Polizeibeamte entließ den Autofahrer, nachdem er mit ihm ein verkehrsdidaktisches Gespräch geführt hatte. Circa 30 Minuten später fuhr der Recklinghäuser erneut durch die Messstelle, dieses Mal mit 66 km/h. Der KIA – Fahrer konnte das Messergebnis nicht nachvollziehen, er zweifelte an der Funktionsfähigkeit seines Tachos. Nach einer dritten Lasermessung, bei der er mit 48 km/h gemessen wurde, war er dann letztlich von der Funktionsfähigkeit seines Tachos überzeugt. Die gefahrene Geschwindigkeit ist maßgeblich für die Schwere von Unfallfolgen. Überhöhte und unangepasste Geschwindigkeit ist Killer Nummer Eins! Halten Sie sich an die vorgegebenen Verkehrsregeln. So schützen Sie sich und andere Verkehrsteilnehmer.

Quelle: Polizei Gelsenkirchen, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)