Sport in NRW: Rückkehr auf die Planche: Hartung organisiert Fecht-Event

Fechten: Deutsches Team zurück aus Corona-Zwangspause

Bild: Fechten: Deutsches Team zurück aus Corona-Zwangspause (AFP/SID/VANO SHLAMOV AFP/SID/VANO SHLAMOV)

Angeführt von Team-Europameister Max Hartung meldet sich das deutsche Fechten aus der Corona-Zwangspause zurück. Gemeinsam mit Säbelfechter Matyas Szabo und Marketingexperte Constantin Adam gründete der Dormagener die „Demaskiert Liga“, in der erstmals am 27. und 28. November Wettkämpfe stattfinden sollen.

„In diesem Jahr sind Olympia und andere Saison-Höhepunkte ausgefallen“, sagte Hartung: „Wir Athleten sind heiß auf Wettbewerbe. Mit der Demaskiert Liga wollen wir die Corona-Starre wegsäbeln und selbst anpacken.“ Seit März fanden keine internationalen Fecht-Wettkämpfe statt.

Die jeweils vier besten Säbelfechterinnen und Säbelfechter der deutschen Rangliste haben für das Turnier in der Glühofenhalle im Areal Böhler in Düsseldorf gemeldet. Die Veranstaltung, die auf der Streamingplattform Twitch übertragen wird, findet ohne Zuschauer und unter strengen Sicherheits- und Hygienevorschriften statt.

Das Turnier in einer alten Industriehalle soll die Randsportart Fechten in den Fokus stellen. „Der Fechtsport und das Säbelfechten sind trotz großer Erfolge kaum präsent“, sagte Szabo: „Wir wollen nicht nur reden, sondern auch machen und unsere geliebte Sportart mehr Menschen zugänglich machen.“

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