Polizei NRW: 19-Jähriger räumt nach mutmaßlich rechtsextremistischem Übergriff Selbstverletzung ein

Polizeiband

Bielefeld (ddna)

SR/ Bielefeld Brackwede – Nachdem ein 19- jähriger iranischer Staatsangehöriger gegenüber der Polizei angegeben hatte, am vergangenen Mittwoch (11. November) in Brackwede, im Bereich Niemöllershof, von einer rechten Personengruppe überfallen und verletzt worden zu sein (die Polizei berichtete: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/4762780), räumte er am Freitagabend ein, sich die Verletzungen – unter anderem eine Schnittwunde in Form eines Hakenkreuzes auf der Haut – selbst zugefügt zu haben.

Am späten Abend des Freitag, 13. November, erschien er unaufgefordert in Begleitung seiner Familie und eines Bekannten bei der Polizeiwache Nord und wollte sich äußern. In einer Vernehmung räumte er ein, dass der beschriebene Überfall nicht stattgefunden und er sich im Bereich Niemöllershof die Verletzungen mit einem Messer selbst zugefügt habe. Ein Passant habe ihn dann dort verletzt angetroffen und einen Krankenwagen gerufen.

Als Grund für die Vortäuschung gab er an, er habe durch diee öffentliche Bekanntmachung des Sachverhalts Aufmerksamkeit erregen wollen.

Gegen den 19-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Vortäuschens einer Straftat eingeleitet.

Quelle: Polizei Bielefeld, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)