Polizei NRW: Busfahrer muss zur Blutprobenentnahme – schon wieder!

Verkehrskontrolle

Bild: Verkehrskontrolle (Polizeipräsidium Oberhausen presseportal.de)

Oberhausen (ddna)

Noch vor Sonnenaufgang stoppte am Sonntagmorgen (15. November) eine Streifenwagenbesatzung die Fahrt eines 57-jährigen Duisburgers, der mit einem defekten Scheinwerfer an seinem blauen Renault Megane auf der Concordiastraße unterwegs war.

Der Duisburger war sehr nervös und hatte eine schwankende Körperhaltung, als er aus dem Auto stieg. Er stütze sich immer wieder an seinem Fahrzeug ab und hatte Gleichgewichtsstörungen.

Da ein Alco – Test zwar negativ ausgefallen war, die körperlichen Reaktionen des Renaultfahrers aber deutliche Hinweise auf einen möglichen Drogenkonsum zeigten, forderten die Polizisten ihn zu einem Drogenschnelltest auf. Da zeigte sich der Duisburger aber plötzlich ganz stur und verweigerte den Test beharrlich.

Das hatte dann wiederum zur Folge, dass er im Streifenwagen zur Blutprobenentnahme mit auf die Polizeiwache genommen wurde. Während der Fahrt dorthin überprüften die Polizisten den Mann genau und fanden heraus, dass er mit einem Erzwingungshaftbefehl und einer Aufenthaltsermittlung gesucht wurde und im September 2019 schon einmal unter Drogeneinfluss ein Auto gefahren hatte.

Auf der Polizeistation schlief er bereits beim Warten auf die Blutprobenentnahme immer wieder mit offenen Augen ein und schnarchte dabei laut. Später erklärte er dann, dass er regelmäßig Schlaftabletten einnehme und als Busfahrer arbeitet.

Quelle: Polizeipräsidium Oberhausen, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)