Polizei NRW: Von einem Unbelehrbaren – oder: Wie man es sich mit der Führerscheinbehörde gänzlich verscherzt

Polizeiband

Dortmund (ddna)

Immer wieder hat es die Polizei leider mit Unbelehrbaren zu tun. Unbelehrbar ist jedoch in einem Fall vom gestrigen Dienstagnachmittag (17. November) schon fast kein Ausdruck mehr. Es begab sich auf der A 45 in Richtung Frankfurt…

Einem Provida – Fahrzeug der Polizei – also mit Geschwindigkeitsmessung an Bord ausgestattet – fiel im Raum Dortmund ein Auto auf, das offensichtlich mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit bei erlaubten 80 km/h unterwegs war. Auf dem Parkplatz „Johannes Stollen“ sollte der Fahrer kontrolliert werden. Vorzuwerfen war ihm eine Geschwindigkeitsüberschreitung von fast 50 km/h. Zu erwartendes Bußgeld: mindestens 160 Euro. Außerdem unter anderem ein Monat Fahrverbot.

Nun. Bei dem 30 -jährigen Fahrer des Wagens sieht das wohl etwas anders aus. Denn der Mann aus Lüdenscheid konnte den Beamten bei seiner Kontrolle keine gültigen Führerschein vorzeigen. Den ersten Ermittlungen zufolge wurde ihm diese nämlich bereits entzogen – was ihn offenbar nicht davon abhielt, sich weiterhin hinter das Steuer zu setzen. Mehrfach ist er demnach bereits erneut aufgefallen und wurde deshalb bereits zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Inklusive 25- jähriger Führerschein – Sperre.

Wie sich dieser erneute Verstoß nun auswirken wird, bleibt abzuwarten. Von einem einmonatigen Fahrverbot kann der 30-Jährige jedenfalls nur träumen…

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Quelle: Polizei Dortmund, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)