Polizei NRW: Alkoholisierter Belgier missbraucht Rettungsgasse und verursacht einen Unfall

Polizeiauto auf der Straße

Köln (ddna)

Ein unter Alkoholeinfluss stehender Belgier (40) hat am Mittwochnachmittag (18. November) eine Rettungsgasse auf der BAB 4 in Fahrtrichtung Heerlen bei Eschweiler missbräuchlich für seine „freie Fahrt“ genutzt und ist beim Versuch, einem herannahenden Rettungswagen Platz zu machen, einem Hyundai von hinten aufgefahren. Der Rettungswagen kam ohne Zeitverzögerung zur Unfallstelle kurz vor dem Autobahnkreuz Aachen, wo drei Schwerverletzte (53,20,33) nach einem Auffahrunfall auf medizinische Hilfe warteten. Für den Belgier indes endete die Fahrt bei Eschweiler mit einer Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie einer Blutprobe von Alkohol und Medikamenten.

Quelle: Polizei Köln, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458. „Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird. Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt. Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.