Polizei NRW: Gekipptes Fenster aufgehebelt

Polizeiauto auf der Straße

Niederkassel (ddna)

Eine 70-jährige Frau aus der Weidenstraße in Niederkassel war gestern Nachmittag (18. November) zwischen 15:30 und 19 Uhr außer Haus. Als sie nach Hause kam, stellte sie fest, dass das Schlafzimmerfenster ihrer Erdgeschosswohnung in einem Drei – Parteienhaus aufgebrochen worden war. Das Fenster stand während ihrer Abwesenheit auf Kipp und konnte von den Tätern ohne großen Aufwand gewaltsam geöffnet werden. Die Diebe durchwühlten die gesamte Wohnung nach Wertsachen und stahlen einige Damenuhren und etwas Bargeld in US – Dollar. Anschließend öffneten sie die heruntergelassene Jalousie der Terrassentür und verließen mit ihrer Beute im Wert von einigen hundert Euro den Tatort in unbekannte Richtung.

Wer hat etwas Verdächtiges im Zusammenhang mit der Tat beobachtet? Zeugenhinweise an die Polizei in Troisdorf unter der 02241 541-3221.

Bitte denke Sie daran: Gekippte Fenster sind für Einbrecher wie offene Fenster! Verschließen Sie bei Ihrer Abwesenheit Fenster und Türen.

Wie Sie ihre Fenster und Türen zusätzlich vor Einbrechern schützen können, verraten Ihnen die Experten der Kriminalprävention. Kostenlose Beratungstermine erhalten Sie unter 02241 541-4777.

Quelle: Kreispolizeibehörde Rhein – Sieg – Kreis, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn weder Polizei noch Alarmanlage helfen – Einbrüche in NRW

Immerhin: In unserem Bundesland wird in diesem Jahr weniger eingebrochen als in den Jahren zuvor! Spezialisten der Polizei hatten allerdings angenommen, dass die Zahlen noch stärker zurückgehen. Das Arbeiten im Home-Office hat in vielen Tausend Fällen dazu geführt, dass in Wohnungen tagsüber nicht mehr eingebrochen wird. In den erster sechs Monaten dieses Jahres gab es aber immer noch 80 Einbrüche – jeden Tag, in ganz NRW. In den ersten sechs Monaten des Vor-Corona-Jahrs waren es 600 Einbrüche und Versuche mehr. 14.360 Fälle statt 14.900 – ein Rückgang von 3,5%. Eine gute Entwicklung, aber kaum beruhigend.

Redakteur