Unfall NRW: 15-Jähriger bei Sturz mit Moped schwer verletzt

Polizeiband

Gummersbach (ddna)

Bei einem missglückten Bremsmanöver stürzte am Donnerstagabend (19. November) ein 15-Jähriger auf der Mühlenstraße mit seinem Moped so unglücklich, dass er schwerverletzt in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Der Mann war gegen 20:50 Uhr mit seinem Moped auf der Mühlenstraße unterwegs. Als die Ampel an der Kreuzung mit der Becketalstraße für seine Fahrtrichtung von grün auf gelb sprang, bremste er so stark ab, dass sein Zweirad auf der regennassen Fahrbahn außer Kontrolle geriet. Bei demen Sturz zog er sich schwere Verletzungen zu; Nach einer ersten notärztlichen Behandlung am Unfallort brachte ihn ein Rettungswagen in das Gummersbacher Krankenhaus.

Quelle: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer. „Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird. Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf. „Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.