Unfall NRW: Essen: Autofahrerin soll Bus überholt und dabei Unfall auf der Gegenfahrbahn verursacht haben

Polizeiband

Essen (ddna)

45357 E. – Dellwig: Gestern Nachmittag (19. November) kam es am Reuenberg zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 8- jähriges Mädchen verletzt wurde.

Die 30-jährige Fahrerin eines grauen VW – Golfs war auf dem Reuenberg in Richtung Schloßstraße unterwegs. In Höhe der Haltestelle Dachsfeld soll sie einen Linienbus, der gerade auf der Fahrbahn hielt, überholt und dafür die Gegenfahrbahn befahren haben. Die ihr dort entgegenkommende Fahrerin (31) eines schwarzen Dacia Logans musste nach eigenen Aussagen eine Vollbremsung einleiten, um die Kollision mit dem Golf zu verhindern. Die 22-jährige Fahrerin eines grauen Opel Astra, die hinter dem schwarzen Dacia unterwegs war, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr diesem auf. Bei diesem Zusammenprall wurde die 8- jährige Beifahrerin des Dacia verletzt. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht und blieb dortstationär./SyC

Quelle: Polizei Essen, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer. „Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird. Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag! „Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.

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