Unfall NRW: Glimpflicher Ausgang eines spektakulären Unfalls

Umgekippter Mitsubishi nach Unfall in Hennef

Bild: Umgekippter Mitsubishi nach Unfall in Hennef (Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis presseportal.de)

Hennef (ddna)

Bei einem Verkehrsunfall auf der Frankfurter Straße in Hennef heute Morgen (20. November) gegen 6 Uhr ist die 41-jährige Fahrerin eines Mitsubishi Cabriolets mit einigen Schrammen davon gekommen.

Die Frau war mit ihrem Wagen auf der Frankfurter Straße aus Hennef – Warth kommend in Richtung Stadtmitte gefahren. In Höhe der Hausnummer 32 ist sie dann vermutlich aufgrund unangepasster Geschwindigkeit mit dem Vorderreifen an die Bordsteinkante einer Verkehrsinsel geraten und verlor die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Mitsubishi hob ab, kippte auf die rechte Fahrzeugseite und blieb so liegen. Die leicht verletzte 41-Jährige konnte die schwere Fahrertür nicht selbständig nach oben öffnen. Eine hinzugeeilte Ersthelferin hielt einen Bus an und erst mit Hilfe des Fahrers konnte die Tür des Autos hochgehoben werden, um die Henneferin aus dem umgekippten Auto zu befreien. Der Mitsubishi musste durch ein Abschleppunternehmen auf die Räder gestellt und abtransportiert werden. Die Frankfurter Straße musste dazu kurzfristig gesperrt werden. Der Sachschaden wird auf rund 5.000 Euro geschätzt.

Quelle: Kreispolizeibehörde Rhein – Sieg – Kreis, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458. „Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird. Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf. „Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.