Unfall NRW: Sprockhövel – Schwerer Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Polizeifahrzeugs

Polizeiweste

Sprockhövel (ddna)

Heute Vormittag kommt es in Niedersprockhövel zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden unter Beteiligung eines zivilen Polizeieinsatzfahrzeugs. Der Fahrer des Polizeifahrzeugs befährt zum Unfallzeitpunkt die Straße Hopener Weg. An der Kreuzung zur Haßlinghauser Straße beabsichtigt der Fahrer seine Fahrt geradeaus in die Hiddinghauser Straße fortzusetzen. Dabei übersieht er den vorfahrtberechtigten 60- jährigen Motorradfahrer einer Honda aus Kamen, der zu der Zeit die Haßlinghauser Straße in Fahrtrichtung Bochum befährt. Es kommt zur Kollision bei der der Motorradfahrer stürzt. Der lebensgefährlich verletzte Motorradfahrer wird mittels Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus verbracht. Die Insassen des zivilen Polizeifahrzeugs verbleiben unverletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von zirka 7.500 Euro.

Quelle: Kreispolizeibehörde Ennepe – Ruhr – Kreis, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458. „Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird. Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag! Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.