Unfall NRW: Ausweichmanöver endete an Baum

Ende eines Ausweichmanövers

Bild: Ende eines Ausweichmanövers (Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis presseportal.de)

Radevormwald (ddna)

Der Versuch einem Reh auszuweichen endete am Samstagabend (21. November) für einen 24-jährigen Autofahrer und seine beiden Mitfahrer vor einem Baum. Gegen 21:40 Uhr war der Fahrer aus Recklinghausen auf der Straße Schmittensiepen unterwegs, als plötzlich ein Reh im Scheinwerferlicht auftauchte. Der Mann konnte einen Zusammenstoß mit dem Reh durch ein Ausweichmanöver verhindern, verlor dabei aber die Kontrolle über seinen BMW, der von der Fahrbahn abkam und frontal gegen einen Baum krachte. Der Fahrer und eine 17-jährige Beifahrerin kamen mit schweren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser; ein weiterer Mitfahrer überstand den Unfall unverletzt. Der BMW wurde von einem Abschleppunternehmen geborgen und dürfte nur noch Schrottwert haben.

Quelle: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458. Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken. Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag! Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.