Unfall NRW: Auto bei Unfall in zwei Teile zerrissen

Bild von der Unfallstelle

Bild: Bild von der Unfallstelle (Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis presseportal.de)

Wipperfürth (ddna)

Bei einem Autounfall auf der Kreisstraße 13 in Wipperfürth – Gardeweg ist am späten Freitagabend (20. November) ein BMW beim Aufprall gegen einen Baum in zwei Teile auseinander gerissen; Der Fahrer erlitt erhebliche Verletzungen. Gegen 23:30 Uhr hatte der 22- jährige Wipperfürther die K 13 in Richtung Obernien befahren. Nach einer Linkskurve verlor er die Kontrolle über seinen BMW und geriet nach rechts auf den unbefestigten Seitenstreifen. Im weiteren Verlauf schleuderte der BMW mit der Beifahrerseite voran gegen einen Baum. Die Aufprallenergie war dabei so groß, dass der PKW in zwei Teile gerissen wurde. Eintreffende Ersthelfer versorgten den schwer verletzten Fahrer; Nachdem die Feuerwehr ihn aus dem völlig zerstörten Fahrzeugwrack geborgen hatte, brachte ihn ein Rettungswagen in eine Wuppertaler Klinik.

Quelle: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018. Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken. Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt. Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.