Polizei NRW: Essen: Staatsschutz ermittelt nach Steinwurf auf jüdische Kulturgemeinde

Polizeiweste

Essen (ddna)

45138 E. – Südostviertel: Freitagmittag (20. November gegen 12:37 Uhr) alarmierten Mitarbeiter der jüdischen Kulturgemeinde an der Sedanstraße die Polizei, nachdem sie einen lauten Knall an einer Fensterscheibe der Synagoge vernahmen. Die alarmierten Polizeibeamten konnten ermitteln, dass sich ein Mann auf der Ruhrallee befunden und einen Stein aufgehoben hatte. Kurze Zeit später warf er den Stein in Richtung der Synagoge und beschädigte dabei zwei Fensterscheiben. Daraufhin flüchtete er über die Ruhrallee auf die Kurfürstenstraße. Der Mann soll zwischen 30 und 50 Jahre alt und zwischen 1,70 und 1,80 Meter groß sein. Er hat einen schwarzen Vollbart, langes schwarzes Haar und trug eine dunkle Hose, eine blaue Jacke sowie einen weißen Mund – Nasen – Schutz. Der Staatsschutz und die Spurensicherung erschienen vor Ort und übernahmen die Ermittlungen. Es werden derzeit unter anderem Videoaufzeichnungen ausgewertet. Möglicherweise ist der Mann bereits im Vorfeld Anwohnern, Autofahrern oder Passanten im Bereich der Ruhrallee, Kurfürstenstraße und Sedanstraße aufgefallen. (ChWi)

Quelle: Polizei Essen, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

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