Unfall NRW: Ku / BAB A33 – Schloß Holte – Stukenbrock, Unfall unter Alkoholeinfluss, Fahrerin schwer verletzt

Polizeiauto

Bielefeld (ddna)

Am Abend des 21. November gegen 21:05 Uhr ereignete sich auf der A33 in Fahrtrichtung Osnabrück zwischen den Anschlussstellen Schloß Holte und dem AK Bielefeld ein Verkehrsunfall, bei dem die verursachende Fahrerin schwer verletzt wurde. Im Bereich der Auffahrt Schloß Holte geriet die 42-jährige Fahrerin aus dem Bereich Schlangen mit dem Wagen Renault gegen die Mittelschutzplanke. Hierdurch kam das Fahrzeug ins Schleudern und kollidierte mit einem in gleicher Richtung fahrenden BMW aus Bielefeld. Die Verursacherin wurde bei dem Unfall schwer verletzt, der 56-jährige Fahrer des BMW zog sich leichte Verletzungen zu. Der verursachende Renault wurde so stark beschädigt, dass das Fahrzeug abgeschleppt werden musste. An zwei weiteren PKW, die über Trümmerteile der beiden Fahrzeuge fuhren, entstand leichter Sachschaden. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde vorhergehender Alkoholkonsum festgestellt. Ihr wurde im Krankenhaus eine Blutprobenentnahme entnommen, der Führerschein wurde sichergestellt. Der Sachschaden wird durch die Polizei auf ca. 10.000 ,- Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Richtungsfahrbahn Osnabrück für ca. 40 Minuten gesperrt werden. Aufgrund relativ geringen Verkehrsaufkommens hielten sich die Verkehrsstörungen in Grenzen. Um 21:45 Uhr wurde der erste Fahrstreifen in Richtung A2 wieder freigegeben.

Quelle: Polizei Bielefeld, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018. Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken. Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf. Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.