Unfall NRW: Lage – Radfahrerin bei Unfall verletzt

Polizeiauto auf der Straße

Lippe (ddna)

(LW) Am Freitagnachmittag gegen 15:10 Uhr befuhr eine 31-jährige Frau aus Lage mit ihrem Renault Clio die Bruchstraße und bog nach rechts auf die Stauffenbergstraße ab. Dabei übersah sie eine von links kommende und somit vorfahrtberechtigte E- Bike – Fahrerin und berührte diese. Die 71-jährige Radfahrerin, die ebenfalls aus Lage stammt, stürzte und wurde im Anschluss mit schweren Kopfverletzungen durch einen Rettungswagen ins Klinikum Detmold eingeliefert. Der entstandene Sachschaden ist eher gering. Die Radfahrerin trug zum Unfallzeitpunkt keinen Fahrradhelm. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, melden sich bitte bei der Polizei in Detmold unter 05231 – 6090.

Pressekontakt:

Polizei Lippe Leitstelle Telefon: 05231/609-1222 Fax: 05231/609-1299https://lippe.polizei.nrw/

Quelle: Polizei Lippe, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458. „Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird. Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf. Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.