Unfall NRW: Pferd scheut und wirft Kind (7 Jahre) ab

Polizeiband

Bochum (ddna)

Gestern (21. November) kam es gegen Vormittag im Bochumer Stadtteil Somborn zu einem eher ungewöhnlichen Unfall, bei dem ein Kind (7) erheblich verletzt wurde.

Ein 65-jähriger Bochumer befuhr mit seinem Wohnmobil die Beverstraße in Richtung Dortmund. Zur gleichen Zeit führte eine Frau (45 aus Bochum) neben der Fahrbahn der Beverstraße ein Pferd, auf dem ihre 7- jährige Tochter saß.

Als das Wohnmobil die Gruppe passierte, scheute das Pferd und warf das darauf sitzende Mädchen ab. Dieses verletzte sich bei dem Sturz schwer und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Quelle: Polizei Bochum, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458. „Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird. Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf. „Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.