Unfall NRW: Zwei Schwerverletzte nach Verkehrsunfall in Mastholte

Polizeiband

Gütersloh (ddna)

Rietberg- Mastholte (VT) heute Mittag befuhr ein 24 jähriger Mann aus Rietberg mit seinem 3er BMW die Lippstädter Straße aus Richtung Mastholte kommend in Richtung Lippstadt. Im Fahrzeug befand sich noch ein 29 jähriger Beifahrer aus Mastholte.

Nach dem Durchfahren einer Kurve verlor der Fahrer des BMW aus bisher unklarer Ursache die Gewalt über sein Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte dort gegen einen Straßenbaum. Durch den Aufprall wurden beide Fahrzeuginsassen schwer verletzt und im Fahrzeug eingeklemmt. Sie wurden von der Feuerwehr mit schwerem Gerät aus dem Fahrzeug befreit und mit je einem Rettungshubschrauber in Krankenhäuser geflogen. Für beide Personen besteht Lebensgefahr.

Für die Dauer der erste Hilfe, der Unfallaufnahme und deren Bergung des Pkw wurde die Unfallstelle für vier Stunden komplett gesperrt. Zur Rekonstruktion des Unfallherganges wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Das Unfallfahrzeug wurde sichergestellt. Dem Fahrer des BMW wurde eine Blutprobe entnommen.

Quelle: Polizei Gütersloh, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018. „Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird. Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag! Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.