Unfall NRW: Autofahrer verliert bei Glätte Kontrolle und wird ernsthaft verletzt

Unfallfahrzeug

Bild: Unfallfahrzeug (Kreispolizeibehörde Olpe presseportal.de)

Kirchhundem (ddna)

Heute am Vormittag befuhr ein 55 Jähriger die L 713 aus Heinsberg kommend in Richtung Albaum. Der Kirchhundemer kam in einer Linkskurve mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Der Pkw kam nach ca 50 m Metern zum liegen. Das Auto musste von einem Abschleppdienst geborgen werden. Der Fahrer wurde schwer verletzt mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Quelle: Kreispolizeibehörde Olpe, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.