Covid-19 News: Die am meisten betroffenen Landkreise

Anzahl der Fälle in den Bundesländern

Landkreise gestern

Gestern gab es nur in 23 der 412 in der Corona-Statistik erfassten Regionen in Deutschland keine neuen Fälle. Dazu gehören unter anderem der Kreis Aachen und der Kreis Gütersloh. Die meisten neuen Fälle gab es gestern in Nürnberg. Dort sind 573 neue Corona-Infektionen gemeldet worden.
Bundesweit hat aktuell München mit geschätzten 10.532 Fällen am meisten akut mit Corona Infizierte. Danach kommt Hamburg mit 7.394 Infektionen.

  • München: 10.532 akut Infizierte
  • Hamburg: 7.394 akut Infizierte
  • Köln: 6.770 akut Infizierte
  • Erzgebirgskreis: 3.728 akut Infizierte
  • Berlin Mitte: 3.473 akut Infizierte
  • Frankfurt am Main: 3.449 akut Infizierte
  • Düsseldorf: 3.438 akut Infizierte
  • Region Hannover: 3.429 akut Infizierte

Die am stärksten von Corona betroffenen Regionen in Deutschland

Der Bezirk Berlin Neukölln in Berlin bleibt die am stärksten betroffene Region mit aktuell 2.850 Fällen auf 100.000 Einwohner. Insgesamt gab es dort bereits 9.154 bestätigte Infektionen und 94 Todesfälle. Prozentual sind in dieser berliner Region 2,85 Prozent der Bewohner infiziert, deutschlandweit sind es zum Vergleich 1,33 Prozent. Das heißt: in dieser Region liegt die Zahl der Betroffenen doppelt so hoch als im Bundesdurchschnitt.

Danach folgt Rosenheim in Bayern mit 2.794 Fällen auf Hunderttausend Einwohner, was für diese Region aktuell 1.776 Fälle bedeutet. Am drittstärksten betroffen ist der Landkreis Erzgebirgskreis, der in Sachsen liegt. Dort haben sich bis jetzt 8.673 Personen infiziert, damit kommen dort auf 100.000 Einwohner 2.589 Corona-Fälle.

Noch einmal zum Vergleich: der Bundesdurchschnitt liegt zurzeit bei etwa 1.329 Fällen auf Hunderttausend Einwohner.

Die am wenigsten betroffenen Regionen in Deutschland

Im Gegensatz zu den oben genannten Gebieten hat sich das Virus im Kreis Plön im Bundesland Schleswig-Holstein, im Kreis Schleswig-Flensburg aus Schleswig-Holstein und im Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern bisher am wenigsten ausgebreitet. In diesen Gebieten gab es im Schnitt 259 Fälle pro Hunderttausend Einwohner.

Am stärksten und am wenigsten betroffene Gebiete der Bundesländer

Absolute Fälle:

  • Baden-Württemberg: Stuttgart 10.632 Fälle – Baden-Baden: 669 Fälle
  • Bayern: München 30.461 Fälle – Coburg: 436 Fälle
  • Berlin: Berlin Mitte 9.428 Fälle – Berlin Treptow-Köpenick: 2.708 Fälle
  • Brandenburg: Potsdam-Mittelmark 1.825 Fälle – Prignitz: 311 Fälle
  • Bremen: Bremen 9.393 Fälle – Bremerhaven: 860 Fälle
  • Hamburg: Hamburg 25.143 Fälle
  • Hessen: Frankfurt am Main 16.108 Fälle – Vogelsbergkreis: 727 Fälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: Vorpommern-Greifswald 1.294 Fälle – Schwerin: 372 Fälle
  • Niedersachsen: Region Hannover 12.482 Fälle – Lüchow-Dannenberg: 202 Fälle
  • Nordrhein-Westfalen: Köln 19.401 Fälle – Höxter: 1.427 Fälle
  • Rheinland-Pfalz: Mainz 3.976 Fälle – Pirmasens: 220 Fälle
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 4.778 Fälle – St. Wendel: 1.088 Fälle
  • Sachsen: Erzgebirgskreis 8.673 Fälle – Leipzig: 2.267 Fälle
  • Sachsen-Anhalt: Magdeburg 1.634 Fälle – Altmarkkreis Salzwedel: 336 Fälle
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 2.562 Fälle – Flensburg: 323 Fälle
  • Thüringen: Erfurt 1.468 Fälle – Eisenach: 158 Fälle

Prozentual zur Einwohnerzahl:

  • Baden-Württemberg: Heilbronn 2,033% – Bodenseekreis: 0,81%
  • Bayern: Rosenheim 2,795% – Bad Kissingen: 0,789%
  • Berlin: Berlin Neukölln 2,851% – Berlin Treptow-Köpenick: 1,016%
  • Brandenburg: Oberspreewald-Lausitz 1,163% – Prignitz: 0,408%
  • Bremen: Bremen 1,655% – Bremerhaven: 0,757%
  • Hamburg: Hamburg 1,361%
  • Hessen: Offenbach am Main 2,422% – Vogelsbergkreis: 0,688%
  • Mecklenburg-Vorpommern: Vorpommern-Greifswald 0,549% – Rostock: 0,262%
  • Niedersachsen: Cloppenburg 2,37% – Uelzen: 0,398%
  • Nordrhein-Westfalen: Duisburg 2,246% – Soest: 0,701%
  • Rheinland-Pfalz: Mainz 1,819% – Pirmasens: 0,547%
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 1,454% – Saarpfalz-Kreis: 1,125%
  • Sachsen: Erzgebirgskreis 2,589% – Leipzig: 0,673%
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 0,883% – Anhalt-Bitterfeld: 0,391%
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 0,81% – Plön: 0,258%
  • Thüringen: Hildburghausen 1,899% – Eisenach: 0,374%

Verlauf der Fallzahlen in drei deutschen Landkreisen