Dow Jones schloss gleichbleibend – Dax mit Verlusten

Der Index der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften fiel gestern zeitweise bis auf 13.009,48 Punkte und verschlechterte sich bis zum Ende des Handelstages um insgesamt 1,36 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag.


US-Leitindex Dow Jones

Der wichtigste US-Index, der Dow Jones, lag gestern bei 30.046,37 Punkten und damit bei einem Tages-Plus zum vorherigen Handelstag von 0,16 %. Bisheriges Jahreshoch waren 30.319,70 Punkte. Der Dow Jones Index liegt damit momentan um 0,90 % unter seinem Jahreshoch.

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Dax verliert

Im Vergleich zum bisher höchsten Stand des Jahres vom 17. Februar hat der Leitindex bis gestern 4,94 Prozent an Wert verloren. Die Schwankungsbreite des Dax betrug gestern 256,13 Punkte. Durchschnittlich schwankt der Dax um etwa 110 Punkte. Der Leitindex schloss den Handel schließlich 1,36 Prozent schwächer gegenüber dem vorherigen Handelstag bei 13.114,30 Punkten. Der Handel an der elektronischen Börse Xetra, der über 90 % des deutschen Aktienhandels ausmacht, endete gestern wie üblich um 17:30 Uhr MEZ. Für diese Handelswoche ist das ein Minus von 1,39 Prozent.


Sieger und Schlusslichter

Die Kurse von immerhin vier Aktien im Dax haben sich am gestrigen Handelstag verbessert: Delivery Hero, Vonovia, die Deutsche Wohnen und Beiersdorf. Größter Gewinner im Dax war gestern Delivery Hero mit einem Plus von 1,11 Prozent. Die Deutsche Bank war der Verlierer des Tages mit einem Kursrückgang von 3,18 Prozent. Auch die Allianz musste einen Rückgang hinnehmen: Die Aktie gab um 3,02 Prozent nach und war damit auf dem zweitletzten Platz im Index.


Aktueller Handelsumfang

Das Handelsvolumen stieg im Vergleich zu den letzten 30 Tagen: An- und verkauft wurden Aktien von Dax-Unternehmen in einem Gesamtvolumen von 80.731.030 Aktien; im monatlichen Durchschnitt waren es hingegen 70.319.318 Aktien. Gestern waren es also 14,81% mehr als im monatlichen Durchschnitt.


Preise beim Rohöl

Zu den beiden wichtigsten Rohölsorten zählen WTI (West Texas Intermediate) und Brent. WTI wird aus dem Boden gewonnen und stammt aus der US-Golfküste sowie dem mittleren Westen der USA. Die aus der Nordsee stammende Sorte Brent ist die wichtigste Marke auf dem europäischen Markt. Für einen Barrel (159 Liter) WTI wurden gestern 46.56 US Dollar gezalt, vor einem Monat lag der Preis noch bei 43,06 USD und vor einem Jahr bei 61,06 USD. Das ist über 12 Monate ein Preisrückgang um 8,13 Prozent. Die Preisentwicklung bei der Nordsee-Sorte Brent: vor einem Jahr mussten 66,24 US Dollar gezahlt werden, vor einem Monat 45,30 USD und gestern lag der Preis für ein Barrel bei 49,97 USD. Das ist über 12 Monate eine Veränderung von minus 23,75 Prozent.

Dax im Überblick

Hintergrund zum DAX

Welche Unternehmen waren 1988 zu Beginn im DAX vertreten?

(Fettgedruckte sind bis heute im DAX)

  • Allianz
  • BASF, Bayer, BMW, Bayerische Vereinsbank, Bayerische Hypotheken- und Wechselbank
  • Commerzbank, Continental,
  • Daimler-Benz (als Daimler), Deutsche Bank, Degussa, Deutsche Babcock, Deutsche Lufthansa, Dresdner Bank,
  • Feldmühle Nobel,
  • Henkel, Hoechst,
  • Karstadt, Kaufhof,
  • Linde,
  • MAN, Mannesmann,
  • Nixdorf
  • RWE,
  • Schering, Siemens,
  • Thyssen
  • Veba und Viag (heute als E.ON), Volkswagen

Kann man DAX-Unternehmen blind vertrauen?

Die Mitgliedschaft im exklusiven DAX-Club sagt wenig bis gar nichts über die Belastbarkeit und Innovationskraft des DAX-Unternehmens aus. Karstadt und Kaufhof sind zwei ältere Beispiele dafür. Die bislang peinlichste DAX-Geschichte passierte 2020. Dass die Talfahrt der einst wichtigen Commerzbank 2018 auch die DAX-Mitgliedschaft beendete, war absehbar, ersetzt wurde die Bank durch den Zahlungsabwickler Wirecard. Wirecard war nicht nur das erste DAX-Unternehmen, das in die Insolvenz ging: die meisten Umsätze des Betrüger-Unternehmens existierten offenkundig gar nicht.

Daten: EOD Historical Data / Stand: Samstag, 12. Dezember 2020, 07:26 Uhr

Dieser Artikel wurde automatisch erstellt. Dafür werden Daten von EOD Historical Data von ddna analysiert und in einem Börsenbericht ausgewertet. Die Kursdaten können zeitverzögert sein.

Blaulicht Redaktion