Dax mit positivem Vorzeichen

Das deutsche Börsenbarometer stieg bisher zeitweise bis auf 13.534,70 Punkte und verbesserte sich um momentan 0,66 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag.


Dax nach oben

Im Vergleich mit seinem bisherigen Jahreshoch vom 17. Februar gab der Index bis heute um 2,10 Prozent nach. Die Schwankungsbreite des Dax lag bis zum jetzigen Zeitpunkt bei 78,07 Punkten. Der Leitindex liegt derzeit 0,66 Prozent stärker gegenüber dem vorherigen Handelstag bei 13.506,03 Punkten. Für diese Handelswoche ist das aktuell ein Minus von 0,91 Prozent.

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Sieger und Schlusslichter

Gewinner im Dax ist bisher Daimler mit einem Plus von 2,24 Prozent. Delivery Hero ist bisher Verlierer des Tages mit einem Kursrückgang von 1,05 Prozent. Auch die Deutsche Bank nimmt einen Rückgang hin: Die Aktie gibt um 0,58 Prozent nach und ist damit auf dem zweitletzten Platz im Index.


Nachfrage an Unternehmenswerten

An- und verkauft wurden Aktien von Dax-Unternehmen in den letzten 30 Tagen in einem Gesamtvolumen von durchschnittlich 74.492.271 Aktien. Heute wurden bislang 13.876.428 Aktien gehandelt.


Nachfrage nach Rohöl

Zu den beiden wichtigsten Rohölsorten zählen WTI (West Texas Intermediate) und Brent. WTI wird aus dem Boden gewonnen und stammt aus der US-Golfküste sowie dem mittleren Westen der USA. Die aus der Nordsee stammende Sorte Brent ist die wichtigste Marke auf dem europäischen Markt. Für einen Barrel (159 Liter) WTI werden heute 47.12 US Dollar gezalt, vor einem Monat lag der Preis noch bei 42,54 USD und vor einem Jahr bei 61,97 USD. Das ist über 12 Monate ein Preisrückgang um 10,77 Prozent. Die Preisentwicklung bei der Nordsee-Sorte Brent: vor einem Jahr mussten 68,33 US Dollar gezahlt werden, vor einem Monat 45,31 USD und heute liegt der Preis für ein Barrel bei 50,22 USD. Das ist über 12 Monate eine Veränderung von minus 23,96 Prozent.


US-Konjunkturbarometer Dow Jones

Der wichtigste US-Index, der Dow Jones, lag gestern bei 30.015,51 Punkten und damit bei einem Tages-Minus zum vorherigen Handelstag von 0,66 %. Bisheriges Jahreshoch waren 30.343,59 Punkte. Der Dow Jones Index liegt damit momentan um 1,08 % unter seinem Jahreshoch.

Dax im Überblick

Hintergrund zum DAX

In welchem Jahr stürzte der DAX am meisten ab?

2002 brach der DAX um 44% ein – der bisher größte Jahresverlust.

Wann platze die Dotcom-Blase?

2003 beginnt der Niedergang des Neuen Marktes. Die Spekulationsblase im Technologiesektor (Dotcom-Blase) platzt, der DAX fällt von einem Höchststand von 8.136,16 im März 2000 bis zum 12. März 2003 auf 2.202,96 Punkten. Als Reaktion wird 2003 TecDAX gestartet.

DAX steht vor großer Reform

Wirecard – ein DAX-Unternehmen geht erstmals pleite, die Manager werde strafrechtlich verfolgt und die Umsätze existierten zum großen Teil nicht. Grund genug für die bislang größte DAX-Reform, deren Vorbereitungen bereits im Herbst 2020 begonnen. Die drei wichtigsten Punkte:

  • Aus DAX30 wird DAX40 – zehn Konzerne kommen aus dem MDAX dazu, dieser schrumpft entsprechend.
  • Ohne Gewinne kein DAX40 – mindestens zwei Jahre schwarze Zahlen müssen es sein.
  • Bilanzen müssen fristgemäß vorgelegt werden.

Daten: EOD Historical Data / Stand: Mittwoch, 23. Dezember 2020, 12:39 Uhr

Dieser Artikel wurde automatisch erstellt. Dafür werden Daten von EOD Historical Data von ddna analysiert und in einem Börsenbericht ausgewertet. Die Kursdaten können zeitverzögert sein.