Polizei NRW: Alkoholisierter fährt mit gestohlenem Audi – Festnahme

Polizeiauto

Köln (ddna)

Die Polizei Köln hat in der Nacht auf Samstag (25. Dezember) in Köln – Neuehrenfeld einen betrunkenen Mann (27) festgenommen. Nach ersten Ermittlungen soll der 27-Jährige mit einem Audi A 6 auf dem Parkgürtel „hin und her“ und dabei auch entgegen der Fahrtrichtung gefahren sein. Ein entgegenkommender Autofahrer habe ausweichen müssen.

Anwohner alarmierten gegen Mitternacht die Polizei. Polizisten kontrollierten den 27-Jährigen aus Polen stammenden Mann. Während der Kontrolle weigerte sich der Betrunkene eine Mund – und Nasenabdeckung zu tragen und bespuckte die Polizisten.

Nach einem Alkoholtest mit 1,5 Promille ordneten die Beamten eine Blutprobenentnahme an. Die Einsatzkräfte stellten den Audi sicher, da der Mann nach seinen Angaben das Fahrzeug bereits vor Monaten in Polen gestohlen haben will. Darüber hinaus besitze er keinen Führerschein.

Quelle: Polizei Köln, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.