News Recklinghausen: Kreis Recklinghausen/Ein – und Aufbrüche

Zwei Polizisten

Recklinghausen (ddna)

Bottrop:

An der Johannesstraße sind Unbekannte am Abend des 24. Dezember in eine Kindertagesstätte eingebrochen. Sie durchsuchten die Schränke und flohen ohne Beute.

Ein aufmerksamer Augenzeuge beobachtete am Samstag um kurz nach 15 h, wie zwei Verdächtige sich an einem Auto am Nibelungenweg zu schaffen machten. Die beiden Tatverdächtigen flüchteten, konnten nachher aber ermittelt werden. Es handelte sich um zwei 16 – und 17-Jährige, die zur Zeit in Bottrop wohnen. Die Ermittlungen dauern an.

Castrop – Rauxel:

An der Kirchstraße brachen Unbekannte an Heiligabend in ein Haus ein. Sie hatten die Terrassentür aufgehebelt und sich so Zutritt verschafft. Sie durchsuchten die Räume und entkamen unerkannt. Ob sie etwas mitgenommen haben, steht noch nicht fest.

Dorsten:

In der Nacht zu Donnerstag ist ein Schnellrestaurant an der Borkener Straße aufgebrochen worden. Unbekannte Täter hebelten eine Tür auf und brachen zwei Tresore auf. Was sie mitgenommen haben, muss noch geklärt werden.

An der Marler Straße haben Unbekannte in der Nacht zum 24. Dezember die Scheibe einer Schule eingeschlagen und sind eingestiegen. Die Unbekannten durchwühlten die Räume und flüchteten unerkannt. Sie nahmen Desinfektionsmittel mit. Ob sie sonst noch etwas mitgenommen haben, muss noch geklärt werden.

In der Nacht zu Samstag sind am Pörtnerskamp die Tankdeckel von zwei Sattelzugmaschinen aufgebrochen worden. Unbekannte zapften mehrere hundert Liter Diesel ab.

Gladbeck:

Ein Geschäft an der Hermannstraße ist am Samstagabend aufgebrochen worden. Unbekannte hebelten die Tür auf und durchwühlten den Geschäftsraum. Sie nahmen Geld aus einer Kasse mit und flüchteten damit unerkannt.

Herten:

Durch ein aufgehebeltes Fenster gelangten Einbrecher am Abend des 25. Dezember in eine Wohnung an der Wiesenstraße. Sie durchsuchten die Schränke und flüchteten unerkannt. Die Täter entkamen mit erbeutetem Bargeld.

Ebenfalls vorgestern (25. Dezember) stiegen Einbrecher durch ein aufgehebeltes Fenster am Ebbelicher Weg in Wohnräume eines Hauses ein. Sie durchsuchten die Räume und nahmen Geld und Schmuck mit.

In der Nacht zum 25. Dezember brachen Unbekannte in eine Wohnung am Fockenkamp ein, indem sie eine Fensterscheibe einschlugen und in die Räume einstiegen. Sie durchsuchten die Räume und nahmen Geld mit.

An der Hubertusstraße nutzten Unbekannte einen Gartenstuhl, um ein Wohnzimmerfenster einer Hochparterrewohnung an der Hubertusstraße aufzuhebeln. Der Einbruch passierte am ersten Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) zur Tageszeit. Nach ersten Erkenntnissen flüchteten die Täter ohne Beute in unbekannte Richtung.

Recklinghausen:

An der Blitzkuhlenstraße wurde am Donnerstag (24. Dezember) ein Einbruch festgestellt. Unbekannte hatten die Kellertür eines Hauses aufgehebelt und sich Zutritt zu den Wohnräumen verschafft. Sie durchwühlten alles und flüchteten unerkannt. Ob die Eindringlinge etwas mitgenommen haben, steht noch nicht fest.

Waltrop:

Abends an Heiligabend haben Einbrecher ein Fenster einer Wohnung an der Lehmstraße aufgebrochen und haben sich so Zutritt zu den Zimmern verschafft. Sie durchwühlten die Räume und flüchteten unerkannt. Wahrscheinlich haben sie nichts mitgenommen.

Mehrere Schränke einer Wohnung an der Wilhelm – Raabe – Straße haben Einbrecher am Samstagnachmittag durchwühlt. Die Unbekannten hatten sich Zutritt verschafft, indem sie ein Fenster aufgehebelt haben. Gestohlen wurde Kleingeld.

Hinweise nimmt die Polizei unter der 0800 2361 111 entgegen.

Quelle: Polizeipräsidium Recklinghausen, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn weder Polizei noch Alarmanlage helfen – Einbrüche in NRW

Die gute Nachricht: die Zahl der Wohnungseinbrüche in Nordrhein-Westfalen geht zurück. Dass die Einbruchsdelikte noch weniger werden hatte allerdings die Mehrheit der Experten vorausgesagt.

Corona ist ein Grund für den Rückgang: zehntausende arbeiten zuhause, der Einbruchsversuch ist zu gefährlich, die Gefahr das auf einmal ein Blaulicht vor dem Haus zu sehen ist, ist zu groß.

Trotzdem ist die Zahl erschreckend: im ersten Halbjahr 2020 wurde täglich in 80 NRW-Wohnungen eingebrochen. Insgesamt 14.360 Wohnungseinbrüche und Einbruchsversuche in nur sechs Monaten – kleiner Trost: das sind 600 weniger als im ersten Halbjahr des Vor-Corona-Jahres. Von 14.900 Fällen auf 14.360 Fälle, ein Minus von 3,6% – eine gute News, aber keine Großartige.