News NRW: Drei Verletzte nach Verkehrsunfall auf der A 2 bei offenbar Alkohol im Spiel

Polizeiweste

Dortmund (ddna)

Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstag (31. Dezember 2021) auf der A 2 bei Bönen sind drei Menschen schwer verletzt worden. Offenbar war bei dem Unfall Alkohol im Spiel.

Ersten Erkenntnissen zufolge war eine 53-Jährige aus Hamm gegen Abend mit ihrem Auto in Richtung Hannover unterwegs. Kurz hinter der Anschlussstelle Bönen fuhr aus ungeklärter Ursache ein 40-Jähriger aus Duisburg mit seinem Mercedes auf ihren Fiat auf. Durch den Zusammenstoß schleuderte dieser gegen die rechte Schutzplanke.

Bei dem Unfall erlitten die Fahrerin und der Fahrer erhebliche Verletzungen. Ebenso ein 31-Jähriger aus Hamm, der mit im Fiat saß. Rettungswagen brachten sie in umliegende Krankenhäuser. Bei dem 40-Jährigen hatten sich Hinweise auf den Konsum von Alkohol und die Einnahme von Medikamenten beziehungsweise Drogen ergeben. Ein Arzt entnahm ihm im weiteren Verlauf entsprechende Blutproben.

Während der Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen musste die Richtungsfahrbahn vorübergehend gesperrt werden.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 10.000 Euro.

Hinweis an Medienvertreter: Rückfragen zu dieser Pressemeldung richten sie bitte zu den üblichen Geschäftszeiten an die Pressestelle der Dortmunder Polizei.

Quelle: Polizei Dortmund, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.