News NRW: Am 01.01.2020 um 22.40 Uhr ereignete sich in Niederkassel ein folgenschwerer Verkehrsunfall mit Personen – und Sachschaden.

Polizeiband

Niederkassel (ddna)

Der 21-jährige Fahrer eines Ford Fiesta befuhr die Hauptstraße aus Richtung Rheidt kommend in Fahrtrichtung Niederkassel Mitte. Nach Zeugenaussagen und Feststellungen der Polizei, fuhr der Fahrer mit hoher Geschwindigkeit. In der Ortslage Niederkassel befuhr der 38-jähriger Fahrer eines Skoda Kodiaq die Weidenstraße in Fahrtrichtung Hauptstraße. Die Weidenstraße mündet in die Hauptstraße. An dieser Einmündung ereignete sich die Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Der Ford Fiesta wurde auf das angrenzende Tankstellengelände geschleudert, ohne dort jedoch weitere Folgen zu verursachen. Der Fahrer wurde erheblich verletzt. Der Skoda Kodiaq wurde stark getroffen und dessen Fahrer eingeklemmt. Die Feuerwehr mußte den Verletzten aus dem Pkw herausschneiden. Die beiden schwerverletzten Fahrer wurden in eine Klinik eingeliefert. Die vollkommen zerstörten Pkw wurden abgeschleppt. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Hauptstraße gesperrt. (Mac.)

Quelle: Kreispolizeibehörde Rhein – Sieg – Kreis, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.