Blaulicht BW: (BC) (GP) (HDH) (UL) Region – Berauscht unterwegs / Mehrere Fahrer zog die Polizei am Donnerstag und am Freitag in der Region aus dem Straßenverkehr.

Polizeiband

Ulm (ddna)

(BC) In Bad Schussenried kontrollierte die Polizei am Donnerstag am Abend einen 37-Jährigen. Der Mann war mit einem Skoda in der Wilhelm – Schussen – Straße unterwegs. Dabei sahen die Beamten schnell, dass er offensichtlich zu viel Alkohol getrunken hatte. Ein Test bestätigte, dass er deutlich zu viel intus hatte. Er musste deshalb eine Blutprobenentnahme und seinen Führerschein abgeben.

(GP) Auch am Donnerstag hatte am Abend ein 34-Jähriger in Geislingen zu viel Alkohol am Steuer. Der BMW – Fahrer musste seinen Führerschein ebenfalls an Ort und Stelle abgeben. Am Freitagmorgen stoppte die Polizei in Rechberghausen eine 19-Jährige. Auch sie stand deutlich unter der Einwirkung von Alkohol, was ein Test bestätigte. Ihren Führerschein behielten die Beamten gleich ein. Mit einem Bußgeld und einem Fahrverbot muss ein 30- Jähriger rechnen. Den Mann stoppte die Polizei am frühen Freitag in Ebersbach. Dort war er gegen 2:30 Uhr mit einem Opel unterwegs.

(HDH) Am Freitagmorgen stoppte eine Polizeistreife in Heidenheim eine 48-Jährige. Sie war den Beamten wegen ihrer auffälligen Fahrweise aufgefallen. Ein Test bestätigte, dass auch sie deutlich zu viel Alkohol intus hatte. Sie muss jetzt eine Weile auf ihren Führerschein verzichten.

(UL) In Ulm war am Freitag ein 63 -Jähriger viel zu schnell im Egginger Weg unterwegs. Laut Tacho des Streifenwagens fuhr der Mann mit rund 90 Stundenkilometern und teilweise in Schlangenlinien. Bei einer Kontrolle stellte sich heraus, dass er alkoholisiert war. Mutmaßlich unter Drogen stand am Freitagmorgen in Ulm ein 22-Jähriger. Die Polizei stoppte den Mann in der Blaubeurer Straße. Ein Schnelltest verlief bei ihm positiv. Er musste eine Blutprobenentnahme abgeben. Auch am Neujahrsmorgen kontrollierte eine Polizeistreife bei Aichen einen Autofahrer. Anhand von Spuren im Schnee war der zuvor gegen einen Bordstein geraten. Der 20-Jährige musste seinen Führerschein abgeben, weil er zu viel Alkohol konsumiert hatte.

Hinweise der Polizei zu den Promillegrenzen: – 0,0 Promilleolutes Alkoholverbot am Steuer für Fahranfänger und junge Fahrer, die das 21. Lebensjahr noch nicht haben. – Ab 0,3 Promille kann sich strafbar machen, wer einen Unfall verursacht oder alkoholbedingte Ausfallerscheinungen (z. B. Schlangenlinien fährt) zeigt. – Ab 0,5 Promille und mehr muss ein Kraftfahrzeugfahrer mit einer Geldbuße, Fahrverbot und Punkten in Flensburg rechnen. Bei einem Unfall können weitere Sanktionen hinzukommen. – Ab 1,1 Promille gelten Autofahrer als absolut fahruntüchtig. Ihnen drohen Punkte in Flensburg, der Führerscheinentzug und eine Geld – oder Freiheitsstrafe. – Wer mit 1,6 Promille oder mehr Alkohol im Blut auf dem Fahrrad oder Pedelec ertappt wird, begeht ebenfalls eine Straftat und kann seinen Führerschein verlieren. +++++2368323+++2368403+++0001955+++0003594+++0002253+++0002323++++0002189+++ 0001148+++

Quelle: Polizeipräsidium Ulm, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Unfälle in Baden-Württemberg gehen zurück

Seit 1953 die offizielle Statistik für unser Bundesland eingeführt wurde, gab es noch nie so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger auf historischen Tiefständen. Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen“, sagte Innenminister Thomas Strobl bei der Vorstellung der Halbjahresstatistik.

Das Sinken der Unfallzahlen ist auf jeden Fall beachtlich: im ersten Halbjahr 2019 von 161.817 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 (minus 22%). Weniger schön: Die Zahl der Todesopfer ist mit 146 immer noch um 146 zu hoch. Weitere 19.000 Menschen wurden schwer- oder leichtverletzt.

Blaulicht Redaktion