Covid-19 News-NRW: Köln am stärksten betroffen

Anzahl der Fälle in den Bundesländern

Gestern gab es in Nordrhein-Westfalen 1.916 Corona-Neuinfektionen und 50 Todesfälle. Das sind leicht weniger Neuinfektionen als es durchschnittlich die letzten 7 Tage pro Tag gab (Täglich etwa 3.146).

In den letzten 7 Tagen infizierten sich in Nordrhein-Westfalen weniger Menschen mit Covid-19 als in der Woche davor. In der vergangenen Woche wurden täglich etwa 3.146 Menschen positiv getestet, in der Woche zuvor waren es 3.934. Die Anzahl der Infizierten sinkt also wieder.

Landkreise gestern

Bundesweit hat aktuell München mit geschätzten 11.723 Fällen am meisten akut mit Corona Infizierte. In Nordrhein-Westfalen meldet Köln mit 5.638 Infizierten die höchste Patientenzahl. Nach Köln sind am meisten Corona-Patienten registriert in:

  • Essen mit 3.867 Fällen
  • Kreis Rhein-Sieg-Kreis mit 3.513 Fällen
  • Düsseldorf mit 2.668 Fällen

In Nordrhein-Westfalen gab es im Verhältnis zur Einwohnerzahl gestern in Wuppertal die meisten Neuinfizierten. Dort sind 186 neue Corona-Infektionen gemeldet worden (52,4 Infizierte auf 100.000 Einwohner). Danach folgt der Kreis Heinsberg mit 85 neuen bestätigten Infizierten (33,3 auf 100.000 Einwohner).

Bundesweit sieht es heute so aus:

  • München: 11.723 akut Infizierte
  • Hamburg: 9.362 akut Infizierte
  • Dresden: 6.334 akut Infizierte
  • Köln: 5.638 akut Infizierte
  • Erzgebirgskreis: 5.381 akut Infizierte
  • Mittelsachsen: 5.280 akut Infizierte
  • Görlitz: 4.848 akut Infizierte
  • Region Hannover: 4.382 akut Infizierte

Gestern gab es in 81 der 412 in der Corona-Statistik erfassten Regionen in Deutschland keine neuen Fälle. Dazu gehören unter anderem München und der Kreis Rhein-Sieg-Kreis. Die meisten neuen Fälle gab es gestern in Halle (Saale). Dort sind 301 neue Corona-Infektionen gemeldet worden.

Die am stärksten von Corona betroffenen Regionen in Deutschland

Der Landkreis Erzgebirgskreis in Sachsen bleibt die am stärksten betroffene Region mit aktuell 4.977 Fällen auf 100.000 Einwohner. Insgesamt gab es dort bereits 16.672 bestätigte Infizierte und 411 Todesfälle. Prozentual sind in dieser sächsischen Region 4,98 Prozent der Bewohner infiziert, deutschlandweit sind es zum Vergleich 2,14 Prozent. Das heißt: in dieser Region liegt die Zahl der Betroffenen doppelt so hoch als im Bundesdurchschnitt.

Danach folgt der Landkreis Bautzen in Sachsen mit 4.724 Fällen auf Hunderttausend Einwohner, was für diese Region aktuell 14.161 Fälle bedeutet. Am drittstärksten betroffen ist der Landkreis Görlitz, der ebenfalls in Sachsen liegt. Dort haben sich bis jetzt 11.260 Personen infiziert, damit kommen dort auf 100.000 Einwohner 4.455 Corona-Fälle.

Noch einmal zum Vergleich: der Bundesdurchschnitt liegt zurzeit bei etwa 2.143 Fällen auf Hunderttausend Einwohner.

Die am wenigsten betroffenen Regionen in Deutschland

Im Gegensatz zu den oben genannten Gebieten hat sich das Virus im Kreis Plön im Bundesland Schleswig-Holstein, in Rostock aus Mecklenburg-Vorpommern und im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein bisher am wenigsten ausgebreitet. In diesen Gebieten gab es im Schnitt 443 Fälle pro Hunderttausend Einwohner.

Am stärksten und am wenigsten betroffene Gebiete der Bundesländer

Absolute Fälle:

  • Baden-Württemberg: Stuttgart 15.082 Fälle – Baden-Baden: 1.029 Fälle
  • Bayern: München 44.718 Fälle – Amberg: 675 Fälle
  • Berlin: Berlin Mitte 13.248 Fälle – Berlin Treptow-Köpenick: 4.608 Fälle
  • Brandenburg: Oberspreewald-Lausitz 3.700 Fälle – Brandenburg an der Havel: 838 Fälle
  • Bremen: Bremen 12.369 Fälle – Bremerhaven: 1.344 Fälle
  • Hamburg: Hamburg 37.535 Fälle
  • Hessen: Frankfurt am Main 21.340 Fälle – Werra-Meißner-Kreis: 1.325 Fälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburgische Seenplatte 2.727 Fälle – Rostock: 922 Fälle
  • Niedersachsen: Region Hannover 19.765 Fälle – Lüchow-Dannenberg: 343 Fälle
  • Nordrhein-Westfalen: Köln 26.249 Fälle – Höxter: 2.408 Fälle
  • Rheinland-Pfalz: Mainz 5.512 Fälle – Zweibrücken: 354 Fälle
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 7.716 Fälle – St. Wendel: 1.604 Fälle
  • Sachsen: Erzgebirgskreis 16.672 Fälle – Leipzig: 6.047 Fälle
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 3.645 Fälle – Altmarkkreis Salzwedel: 706 Fälle
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 4.465 Fälle – Flensburg: 506 Fälle
  • Thüringen: Altenburger Land 3.087 Fälle – Eisenach: 620 Fälle

Prozentual zur Einwohnerzahl:

  • Baden-Württemberg: Heilbronn 3,425% – Bodenseekreis: 1,443%
  • Bayern: Regen 4,002% – Würzburg: 1,391%
  • Berlin: Berlin Neukölln 3,757% – Berlin Treptow-Köpenick: 1,729%
  • Brandenburg: Oberspreewald-Lausitz 3,383% – Uckermark: 1,056%
  • Bremen: Bremen 2,179% – Bremerhaven: 1,183%
  • Hamburg: Hamburg 2,032%
  • Hessen: Offenbach am Main 3,456% – Werra-Meißner-Kreis: 1,317%
  • Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburgische Seenplatte 1,057% – Rostock: 0,441%
  • Niedersachsen: Cloppenburg 3,112% – Uelzen: 0,567%
  • Nordrhein-Westfalen: Herne 3,103% – Soest: 1,186%
  • Rheinland-Pfalz: Speyer 3,39% – Zweibrücken: 1,035%
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 2,347% – Saarpfalz-Kreis: 1,693%
  • Sachsen: Erzgebirgskreis 4,977% – Leipzig: 1,611%
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 2,038% – Altmarkkreis Salzwedel: 0,849%
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 1,413% – Plön: 0,433%
  • Thüringen: Hildburghausen 3,744% – Nordhausen: 1,077%

Verlauf der Fallzahlen in drei deutschen Landkreisen