Covid-19 News-NRW: Köln am stärksten betroffen

Anzahl der Fälle in den Bundesländern

Gestern gab es in Nordrhein-Westfalen 1.925 Corona-Neuinfektionen und 69 Todesfälle. Das sind leicht weniger Neuinfektionen als es durchschnittlich die letzten 7 Tage pro Tag gab (Täglich etwa 3.088).

In den letzten 7 Tagen infizierten sich in Nordrhein-Westfalen weniger Menschen mit Covid-19 als in der Woche davor. In der vergangenen Woche wurden täglich etwa 3.088 Menschen positiv getestet, in der Woche zuvor waren es 3.842. Die Anzahl der Infizierten sinkt also wieder.

Landkreise gestern

Bundesweit hat aktuell München mit geschätzten 11.368 Fällen am meisten akut mit Corona Infizierte. In Nordrhein-Westfalen meldet Köln mit 5.527 Infizierten die höchste Patientenzahl. Nach Köln sind am meisten Corona-Patienten registriert in:

  • Essen mit 3.795 Fällen
  • Kreis Rhein-Sieg-Kreis mit 3.385 Fällen
  • Düsseldorf mit 2.692 Fällen

In Nordrhein-Westfalen gab es im Verhältnis zur Einwohnerzahl gestern im Kreis Oberbergischer Kreis die meisten Neuinfizierten. Dort sind 143 neue Corona-Infektionen gemeldet worden (52,6 Infizierte auf 100.000 Einwohner). Danach folgt Oberhausen mit 62 neuen bestätigten Infizierten (29,4 auf 100.000 Einwohner).

Bundesweit sieht es heute so aus:

  • München: 11.368 akut Infizierte
  • Hamburg: 9.010 akut Infizierte
  • Dresden: 6.316 akut Infizierte
  • Köln: 5.527 akut Infizierte
  • Mittelsachsen: 5.261 akut Infizierte
  • Erzgebirgskreis: 5.146 akut Infizierte
  • Görlitz: 4.732 akut Infizierte
  • Leipzig: 4.288 akut Infizierte

Gestern gab es nur in 73 der 412 in der Corona-Statistik erfassten Regionen in Deutschland keine neuen Fälle. Dazu gehören unter anderem Hamburg und Frankfurt am Main. Die meisten neuen Fälle gab es gestern in Dresden. Dort sind 278 neue Corona-Infektionen gemeldet worden.

Die am stärksten von Corona betroffenen Regionen in Deutschland

Der Landkreis Erzgebirgskreis in Sachsen bleibt die am stärksten betroffene Region mit aktuell 4.993 Fällen auf 100.000 Einwohner. Insgesamt gab es dort bereits 16.726 bestätigte Infizierte und 412 Todesfälle. Prozentual sind in dieser sächsischen Region 4,99 Prozent der Bewohner infiziert, deutschlandweit sind es zum Vergleich 2,15 Prozent. Das heißt: in dieser Region liegt die Zahl der Betroffenen doppelt so hoch als im Bundesdurchschnitt.

Danach folgt der Landkreis Bautzen in Sachsen mit 4.759 Fällen auf Hunderttausend Einwohner, was für diese Region aktuell 14.266 Fälle bedeutet. Am drittstärksten betroffen ist der Landkreis Görlitz, der ebenfalls in Sachsen liegt. Dort haben sich bis jetzt 11.297 Personen infiziert, damit kommen dort auf 100.000 Einwohner 4.470 Corona-Fälle.

Noch einmal zum Vergleich: der Bundesdurchschnitt liegt zurzeit bei etwa 2.154 Fällen auf Hunderttausend Einwohner.

Die am wenigsten betroffenen Regionen in Deutschland

Im Gegensatz zu den oben genannten Gebieten hat sich das Virus im Kreis Plön im Bundesland Schleswig-Holstein, in Rostock aus Mecklenburg-Vorpommern und im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein bisher am wenigsten ausgebreitet. In diesen Gebieten gab es im Schnitt 447 Fälle pro Hunderttausend Einwohner.

Am stärksten und am wenigsten betroffene Gebiete der Bundesländer

Absolute Fälle:

  • Baden-Württemberg: Stuttgart 15.112 Fälle – Baden-Baden: 1.034 Fälle
  • Bayern: München 44.958 Fälle – Amberg: 675 Fälle
  • Berlin: Berlin Mitte 13.272 Fälle – Berlin Treptow-Köpenick: 4.666 Fälle
  • Brandenburg: Oberspreewald-Lausitz 3.720 Fälle – Brandenburg an der Havel: 839 Fälle
  • Bremen: Bremen 12.394 Fälle – Bremerhaven: 1.353 Fälle
  • Hamburg: Hamburg 37.535 Fälle
  • Hessen: Frankfurt am Main 21.340 Fälle – Werra-Meißner-Kreis: 1.331 Fälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburgische Seenplatte 2.755 Fälle – Rostock: 931 Fälle
  • Niedersachsen: Region Hannover 19.892 Fälle – Lüchow-Dannenberg: 350 Fälle
  • Nordrhein-Westfalen: Köln 26.319 Fälle – Höxter: 2.408 Fälle
  • Rheinland-Pfalz: Mainz 5.531 Fälle – Zweibrücken: 360 Fälle
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 7.716 Fälle – St. Wendel: 1.658 Fälle
  • Sachsen: Erzgebirgskreis 16.726 Fälle – Leipzig: 6.128 Fälle
  • Sachsen-Anhalt: Halle (Saale) 3.701 Fälle – Altmarkkreis Salzwedel: 714 Fälle
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 4.487 Fälle – Flensburg: 511 Fälle
  • Thüringen: Altenburger Land 3.150 Fälle – Eisenach: 621 Fälle

Prozentual zur Einwohnerzahl:

  • Baden-Württemberg: Heilbronn 3,43% – Bodenseekreis: 1,443%
  • Bayern: Regen 4,047% – Würzburg: 1,395%
  • Berlin: Berlin Neukölln 3,82% – Berlin Treptow-Köpenick: 1,751%
  • Brandenburg: Oberspreewald-Lausitz 3,401% – Uckermark: 1,079%
  • Bremen: Bremen 2,184% – Bremerhaven: 1,191%
  • Hamburg: Hamburg 2,032%
  • Hessen: Offenbach am Main 3,468% – Werra-Meißner-Kreis: 1,323%
  • Mecklenburg-Vorpommern: Vorpommern-Greifswald 1,076% – Rostock: 0,445%
  • Niedersachsen: Cloppenburg 3,126% – Uelzen: 0,569%
  • Nordrhein-Westfalen: Herne 3,127% – Soest: 1,192%
  • Rheinland-Pfalz: Speyer 3,404% – Zweibrücken: 1,053%
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 2,347% – Saarpfalz-Kreis: 1,693%
  • Sachsen: Erzgebirgskreis 4,994% – Leipzig: 1,632%
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 2,057% – Altmarkkreis Salzwedel: 0,858%
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 1,419% – Plön: 0,435%
  • Thüringen: Hildburghausen 3,744% – Nordhausen: 1,079%

Verlauf der Fallzahlen in drei deutschen Landkreisen