News NRW: Führer wird beim Unfall auf der Sudmühlenstraße im Fahrzeug eingeklemmt und schwerverletzt

Zwei Polizisten

Münster (ddna)

Gestern Abend (3. Januar 2021) befuhr ein 20- jähriger Wagen Führer mit seinem Ford die Sudmühlenstraße aus Richtung Handorf kommend in Richtung Schifffahrter Damm. Aus ungeklärter Ursache prallte er mit seinem Fahrzeug gegen einen am rechten Fahrbahnrand stehenden Kleintransporter. Hiernach geriet er mit seinem Fahrzeug in den linksseitigen Straßengraben und kam auf der Seite liegend zum Stillstand. Der 20-jährige Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und schwerverletzt. Er musste durch die Feuerwehr Münster mit schwerem Gerät befreit werden. Nach erfolgter notärztlicher Behandlung vor Ort wurde der Fahrer zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus verbracht. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Der Ford wurde einen Abschleppdienst geborgen und sichergestellt. Der entstandene Sachschaden beträg rund 9.300 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Sudmühlenstraße für drei Stunden voll gesperrt.

Quelle: Polizei Münster, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.