News NRW: Unfall auf schneeglatter Fahrbahn- 39-Jähriger verletzt sich schwer

Polizeiauto

Bad Wünnenberg (ddna)

(ck) Am Sonntagabend (3. Januar 2021) war ein 39- jähriger Mann aus Bad Wünnenberg mit seinem Citroen auf der L 754 aus Richtung Haaren kommend in Fahrtrichtung Büren unterwegs. Zum Unfallzeitpunkt fiel Schnee, die Temperaturen lagen um den Gefrierpunkt. Die Straße war zum Teil mit Schnee bedeckt und winterglatt.

Aufgrund nicht an die Witterungsbedingungen angepasster Geschwindigkeit verlor der Mann die Kontrolle über sein Auto und kam infolgedessen nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei geriet er in den zwei Meter tiefen Straßengraben. Durch den Höhenunterschied fungierte die angrenzende Böschung wie eine Sprungschanze. Der Pkw prallte mit der Front in diese Schanze und wurde herumgeschleudert, sodass er auf dem Dach liegend mit der Front in Richtung Straße zeigend zum Stillstand kam.

Der 39-Jährige wurde dabei erheblich verletzt. Aufmerksame Augenzeugen, die das verunfallte Fahrzeug beobachtet hatten, hielten sofort an und kümmerten sich um den Verletzten. Dieser wurde mit einem Rettungswagen in das St. Vincenz Krankenhaus nach Paderborn gebracht. Der Citroen wurde sichergestellt. Es entstand Sachschaden in Höhe von 15.000 Euro.

Quelle: Polizei Paderborn, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.