News NRW: Zwei Autos prallen auf der A 1 bei Schwerte zusammen – mehrere Verletzte

Polizeiauto auf der Straße

Dortmund (ddna)

Auf der A 1 bei Schwerte sind am Sonntagnachmittag (3. Januar 2021) zwei Autos zusammengeprallt. Eine Frau wurde dabei leicht verletzt, sieben weitere Personen kamen zur Kontrolle in ein Krankenhaus.

Der Unfall ereignete sich am Nachmittag in Fahrtrichtung Bremen, zwischen dem Westhofener Kreuz und der Raststätte „Lichtendorf“. Eine 82-Jährige aus Warendorf war zu diesem Zeitpunkt laut ersten Zeugenaussagen mit ihrem Auto auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs. Aus ungeklärter Ursache kam sie plötzlich nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte dort mit der Leitschutzplanke. Von dort abgewiesen stieß ihr Auto schließlich gegen das eines 40-Jährigen aus Hildesheim, der den mittleren Fahrstreifen befuhr.

Sein Fahrzeug prallte dadurch in die Mittelschutzplanke.

Bei dem Unfall wurde die 82-Jährige leicht verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte sie in ein Krankenhaus. Die sechs Mitinsassen des 40 -Jährigen (36, 16, 14, 14, 12, 9, alle aus Hildesheim) sowie er selbst kamen zur Kontrolle ebenfalls in ein Krankenhaus.

Die A 1 musste an der Unfallstelle bis ca. 16:35 Uhr gesperrt werden, war bis ca. 17 Uhr nur der rechte Fahrstreifen befahrbar.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 18.000 Euro.

Quelle: Polizei Dortmund, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.