Mutierte Coronaviren offenbar ein Grund für verschärften Lockdown

Reporterinn interviewt Frau

Bund und Länder begründen die von ihnen offenbar geplanten Verschärfungen der Pandemie-Schutzmaßnahmen auch mit Sorgen wegen der Ausbreitung mutierter und noch ansteckenderer Coronaviren. Gemeinsames Ziel sei es, „den Eintrag und die Verbreitung von Virusvarianten mit eventuell ungünstigeren Eigenschaften möglichst weitgehend zu begrenzen“, heißt es in der Beschlussvorlage für das Spitzentreffen an diesem Dienstag, die AFP am Nachmittag vorlag.

Erreicht werden soll demnach, die Ausbreitung dieser mutierten Viren „durch priorisierte Nachverfolgung und Quarantäne“ einzudämmen. „Bei nicht vermeidbaren Einreisen aus Gebieten, in denen solche mutierten Virusvarianten vorkommen, wird die Bundespolizei die Einhaltung der besonderen Einreisebestimmungen verstärkt kontrollieren“, heißt es in dem Text weiter. Die Länder sollten in diesen Fällen die Einhaltung der Quarantäneregeln „verstärkt kontrollieren“.

Die mutierten Coronaviren sind vor allem in Großbritannien verbreitet. Sie wurden mittlerweile aber auch in anderen Ländern festgestellt, in einzelnen Fällen auch bereits in Deutschland.

bk/cha