News NRW: Fiesta prallt auf vorausfahrenden Lkw – 52 -Jährige schwerverletzt

Zwei Polizisten

Köln (ddna)

Bei einem Auffahrunfall auf der BAB 1 bei Hürth hat eine 52-jährige Ford – Fahrerin am Dienstagvormittag (5. Januar 2021) ernstzunehmende Verletzungen erlitten. Kurz vor dem Abzweig Erfttal fuhr sie gegen 11 Uhr mit ihrem Fiesta auf das Heck eines Mercedes – Benz – Sattelzugs auf, schleuderte nach links und kam auf dem Überholstreifen neben der Mittelschutzplanke zum Stehen. Die 52-Jährige wurde im Rettungswagen in eine Klinik gefahren. Die Polizei sperrte bis 12:30 Uhr zeitweise die Fahrbahn in Richtung Blankenheim.

Quelle: Polizei Köln, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.