Covid-19 News-NRW: Köln am stärksten betroffen

Anzahl der Fälle in den Bundesländern

Gestern gab es in Nordrhein-Westfalen 6.043 Corona-Neuinfektionen und 261 Todesfälle. Das sind deutlich mehr als im Durchschnitt der letzten 7 Tage von täglich etwa 2.989 neuinfzierten Personen.

In den letzten 7 Tagen infizierten sich in Nordrhein-Westfalen weniger Menschen mit Covid-19 als in der Woche davor. In der vergangenen Woche wurden täglich etwa 2.989 Menschen positiv getestet, in der Woche zuvor waren es 3.391. Die Anzahl der Infizierten sinkt also wieder.

Landkreise gestern

Bundesweit hat aktuell München mit geschätzten 11.034 Fällen am meisten akut mit Corona Infizierte. In Nordrhein-Westfalen meldet Köln mit 5.351 Infizierten die höchste Patientenzahl. Nach Köln sind am meisten Corona-Patienten registriert in:

  • Essen mit 3.649 Fällen
  • Kreis Rhein-Sieg-Kreis mit 3.141 Fällen
  • Düsseldorf mit 2.499 Fällen

In Nordrhein-Westfalen gab es im Verhältnis zur Einwohnerzahl gestern im Kreis Höxter die meisten Neuinfizierten. Dort sind 99 neue Corona-Infektionen gemeldet worden (70,6 Infizierte auf 100.000 Einwohner). Danach folgt Gelsenkirchen mit 163 neuen bestätigten Infizierten (62,8 auf 100.000 Einwohner).

Bundesweit sieht es heute so aus:

  • München: 11.034 akut Infizierte
  • Hamburg: 9.028 akut Infizierte
  • Dresden: 5.858 akut Infizierte
  • Köln: 5.351 akut Infizierte
  • Mittelsachsen: 5.046 akut Infizierte
  • Erzgebirgskreis: 4.725 akut Infizierte
  • Görlitz: 4.709 akut Infizierte
  • Leipzig: 4.428 akut Infizierte

Gestern gab es nur in 13 der 412 in der Corona-Statistik erfassten Regionen in Deutschland keine neuen Fälle. Dazu gehören unter anderem der Landkreis Heilbronn und der Landkreis Ostalbkreis. Die meisten neuen Fälle gab es gestern in Hamburg. Dort sind 579 neue Corona-Infektionen gemeldet worden.

Die am stärksten von Corona betroffenen Regionen in Deutschland

Der Landkreis Erzgebirgskreis in Sachsen bleibt die am stärksten betroffene Region mit aktuell 5.154 Fällen auf 100.000 Einwohner. Insgesamt gab es dort bereits 17.265 bestätigte Infizierte und 439 Todesfälle. Prozentual sind in dieser sächsischen Region 5,15 Prozent der Bewohner infiziert, deutschlandweit sind es zum Vergleich 2,23 Prozent. Das heißt: in dieser Region liegt die Zahl der Betroffenen doppelt so hoch als im Bundesdurchschnitt.

Danach folgt der Landkreis Bautzen in Sachsen mit 5.012 Fällen auf Hunderttausend Einwohner, was für diese Region aktuell 15.025 Fälle bedeutet. Am drittstärksten betroffen ist der Landkreis Görlitz, der ebenfalls in Sachsen liegt. Dort haben sich bis jetzt 11.951 Personen infiziert, damit kommen dort auf 100.000 Einwohner 4.728 Corona-Fälle.

Noch einmal zum Vergleich: der Bundesdurchschnitt liegt zurzeit bei etwa 2.230 Fällen auf Hunderttausend Einwohner.

Die am wenigsten betroffenen Regionen in Deutschland

Im Gegensatz zu den oben genannten Gebieten hat sich das Virus im Kreis Plön im Bundesland Schleswig-Holstein, in Rostock aus Mecklenburg-Vorpommern und im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein bisher am wenigsten ausgebreitet. In diesen Gebieten gab es im Schnitt 477 Fälle pro Hunderttausend Einwohner.

Am stärksten und am wenigsten betroffene Gebiete der Bundesländer

Absolute Fälle:

  • Baden-Württemberg: Stuttgart 15.410 Fälle – Baden-Baden: 1.049 Fälle
  • Bayern: München 46.072 Fälle – Amberg: 677 Fälle
  • Berlin: Berlin Mitte 13.567 Fälle – Berlin Treptow-Köpenick: 4.961 Fälle
  • Brandenburg: Oberspreewald-Lausitz 3.796 Fälle – Brandenburg an der Havel: 861 Fälle
  • Bremen: Bremen 12.664 Fälle – Bremerhaven: 1.405 Fälle
  • Hamburg: Hamburg 39.154 Fälle
  • Hessen: Frankfurt am Main 21.830 Fälle – Werra-Meißner-Kreis: 1.400 Fälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburgische Seenplatte 3.136 Fälle – Rostock: 989 Fälle
  • Niedersachsen: Region Hannover 20.266 Fälle – Lüchow-Dannenberg: 360 Fälle
  • Nordrhein-Westfalen: Köln 26.892 Fälle – Höxter: 2.631 Fälle
  • Rheinland-Pfalz: Mainz 5.694 Fälle – Zweibrücken: 368 Fälle
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 7.940 Fälle – St. Wendel: 1.666 Fälle
  • Sachsen: Erzgebirgskreis 17.265 Fälle – Leipzig: 6.573 Fälle
  • Sachsen-Anhalt: Halle (Saale) 3.973 Fälle – Altmarkkreis Salzwedel: 768 Fälle
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 4.695 Fälle – Flensburg: 560 Fälle
  • Thüringen: Altenburger Land 3.259 Fälle – Eisenach: 641 Fälle

Prozentual zur Einwohnerzahl:

  • Baden-Württemberg: Heilbronn 3,524% – Bodenseekreis: 1,539%
  • Bayern: Regen 4,122% – Würzburg: 1,431%
  • Berlin: Berlin Neukölln 3,902% – Berlin Treptow-Köpenick: 1,862%
  • Brandenburg: Oberspreewald-Lausitz 3,471% – Brandenburg an der Havel: 1,193%
  • Bremen: Bremen 2,231% – Bremerhaven: 1,236%
  • Hamburg: Hamburg 2,12%
  • Hessen: Offenbach am Main 3,575% – Werra-Meißner-Kreis: 1,391%
  • Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburgische Seenplatte 1,215% – Rostock: 0,473%
  • Niedersachsen: Cloppenburg 3,192% – Uelzen: 0,584%
  • Nordrhein-Westfalen: Herne 3,219% – Soest: 1,226%
  • Rheinland-Pfalz: Speyer 3,469% – Zweibrücken: 1,076%
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 2,415% – Saarpfalz-Kreis: 1,753%
  • Sachsen: Erzgebirgskreis 5,155% – Leipzig: 1,737%
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 2,188% – Altmarkkreis Salzwedel: 0,923%
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 1,485% – Plön: 0,462%
  • Thüringen: Hildburghausen 3,994% – Nordhausen: 1,154%

Verlauf der Fallzahlen in drei deutschen Landkreisen