News Baesweiler: Festnahme nach versuchter Sprengung eines Zigarettenautomaten

Zwei Polizisten

Baesweiler (ddna)

Drei Täter haben in der vergangenen Nacht versucht einen Zigarettenautomaten in der Kapellenstraße zu sprengen. Ein 30-jähriger Tatverdächtiger konnte im Rahmen der Fahndung festgenommen werden.

Anwohner hatten heute Morgen gegen 2 Uhr zunächst einen lauten Knall gehört und dann am Fenster drei Personen beobachtet, die sich an dem Automaten zu schaffen machten. Kurz darauf ergriffen sie ohne Beute auf Fahrrädern die Flucht. Der Automat wurde durch die Explosion lediglich beschädigt, jedoch nicht geöffnet.

Eine sofortige Fahndung führte zunächst nicht zum Erfolg. Die Spurensicherung wurde durch Sprengstoffexperten des LKA übernommen, da die Täter offenbar einen selbstgebauten Sprengkörper mit unkalkulierbarem Gefahrenpotential verwendet hatten.

Knapp anderthalb Stunden später ging ein erneuter Notruf bei der Leitstelle ein. Zwei der Täter waren offenbar zurückgekehrt und hatten erneut versucht, an den Inhalt des Automaten zu gelangen. Einer der beiden konnte nach einer kurzen fußläufigen Flucht festgenommen werden. Der 30-jährige Tatverdächtige soll noch heute dem Haftrichter vorgeführt werden. Er muss sich wegen Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion und versuchtem Diebstahl in einem besonders schweren Fall verantworten.

Augenzeugen, die Hinweise zur Identität oder Fluchtrichtung der Täter geben können, werden gebeten, sich unter 02417-33401 oder (außerhalb der Bürozeiten) unter 02417-34210 zu melden.

Quelle: Polizei Aachen, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn weder Polizei noch Alarmanlage helfen – Einbrüche in NRW

Immerhin: In unserem Bundesland wird in diesem Jahr weniger eingebrochen als in den Jahren zuvor! Dass die Einbruchsdelikte noch weniger werden hatte allerdings die Mehrheit der Experten vorausgesagt.

Das Arbeiten im Home-Office hat in vielen Tausend Fällen dazu geführt, dass in Wohnungen tagsüber nicht mehr eingebrochen wird.

In den erster sechs Monaten dieses Jahres gab es aber immer noch 80 Einbrüche – jeden Tag, in ganz NRW. In den ersten sechs Monaten des Vor-Corona-Jahrs waren es 600 Einbrüche und Versuche mehr. Von durchschnittlich 82 Fällen auf täglich 80 – gut, aber kein Grund zum Jubeln.

Blaulicht Redaktion