Dow Jones schloss ohne große Veränderungen – Dax mit positivem Vorzeichen

Der Index der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften kletterte gestern zeitweise bis auf 14.131,52 Punkte und verbesserte sich bis zum Ende des Handelstages um insgesamt 0,58 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag.


Dow Jones in Kürze

Der wichtigste US-Index, der Dow Jones, lag gestern bei 31.097,97 Punkten und damit bei einem Tages-Plus zum vorherigen Handelstag von 0,18 %. Bisheriges Jahreshoch waren 31.193,40 Punkte. Der Dow Jones Index liegt damit momentan um 0,31 % unter seinem Jahreshoch.

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Dax nach oben

Im Vergleich mit seinem bisherigen Jahreshoch vom 8. Januar gab der Index bis gestern um 0,58 Prozent nach. Die Schwankungsbreite des Dax machte gestern 123,81 Punkte aus. Der Leitindex schloss den Handel schließlich 0,58 Prozent stärker gegenüber dem vorherigen Handelstag bei 14.049,53 Punkten. Der Handel an der elektronischen Börse Xetra, der über 90 % des deutschen Aktienhandels ausmacht, endete gestern wie üblich um 17:30 Uhr MEZ. Für diese Handelswoche ist das ein Plus von 2,41 Prozent.


Sieger und Schlusslichter

Gewinner im Dax war gestern Infineon mit einem Plus von 7,05 Prozent. Bayer war der größte Verlierer des Tages mit einem Kursrückgang von 1,57 Prozent. Auch Volkswagen musste einen Rückgang hinnehmen: Die Aktie gab um 1,17 Prozent nach und war damit der zweitschlechteste Wert im Leitindex.


Aktueller Handelsumfang

Das Handelsvolumen stieg im Vergleich zu den letzten 30 Tagen: An- und verkauft wurden Aktien von Dax-Unternehmen in einem Gesamtvolumen von 78.174.678 Aktien; im monatlichen Durchschnitt waren es hingegen 73.182.610 Aktien. Gestern waren es also 6,82% mehr als im monatlichen Durchschnitt.


Blick auf den Erdölpreis

Zu den beiden wichtigsten Rohölsorten zählen WTI (West Texas Intermediate) und Brent. WTI wird aus dem Boden gewonnen und stammt aus der US-Golfküste sowie dem mittleren Westen der USA. Die aus der Nordsee stammende Sorte Brent ist die wichtigste Marke auf dem europäischen Markt. Für einen Barrel (159 Liter) WTI wurden gestern 52.73 US Dollar gezalt, vor einem Monat lag der Preis noch bei 46,24 USD und vor einem Jahr bei 58,72 USD. Das ist über 12 Monate ein Preisrückgang um 14,04 Prozent. Die Preisentwicklung bei der Nordsee-Sorte Brent: vor einem Jahr mussten 65,05 US Dollar gezahlt werden, vor einem Monat 49,55 USD und gestern lag der Preis für ein Barrel bei 56,24 USD. Das ist über 12 Monate eine Veränderung von minus 10,20 Prozent.

Dax im Überblick

Hintergrund zum DAX

Welche Konzerne waren beim Start des DAX dabei?

(Fettgedruckte sind bis heute im DAX)

  • Allianz
  • BASF, Bayer, BMW, Bayerische Vereinsbank, Bayerische Hypotheken- und Wechselbank
  • Commerzbank, Continental,
  • Daimler-Benz (als Daimler), Deutsche Bank, Degussa, Deutsche Babcock, Deutsche Lufthansa, Dresdner Bank,
  • Feldmühle Nobel,
  • Henkel, Hoechst,
  • Karstadt, Kaufhof,
  • Linde,
  • MAN, Mannesmann,
  • Nixdorf
  • RWE,
  • Schering, Siemens,
  • Thyssen
  • Veba und Viag (heute als E.ON), Volkswagen

Kann man DAX-Unternehmen blind vertrauen?

Die hin- und herverkauften ehemaligen Warenhauskonzerne Karstadt und Kaufhof sind ein älterer Beleg dafür, dass die einmalige DAX-Mitgliedschaft nichts über die Zukunft eines Konzerns aussagt. Die bislang peinlichste DAX-Geschichte passierte 2020. Als Zukunftsunternehmen wurde das FinTech-Unternehmen gefeiert, das 2018 die altehrwürdige und angestaubte Commerzbank aus dem DAX warf: Wirecard, technologisch anerkannter Zahlungsabwickler. Das Problem: Wirecard wurde das erste DAX-Unternehmen, das pleite ging und vor allem Umsätze ausgewiesen hatte, die es in der Realität nie gegeben hatte.

Daten: EOD Historical Data / Stand: Samstag, 09. Januar 2021, 07:26 Uhr

Dieser Artikel wurde automatisch erstellt. Dafür werden Daten von EOD Historical Data von ddna analysiert und in einem Börsenbericht ausgewertet. Die Kursdaten können zeitverzögert sein.