News NRW: Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang auf der BAB 2 bei Porta Westfalica

Polizeiauto

Bielefeld (ddna)

FK / BAB 2 – Porta Westfalica – Auf der BAB 2, Richtungsfahrbahn Hannover, ereignete sich heute 10:40 Uhr, zwischen den Anschlussstellen Portaden und Veltheim ein Verkehrsunfall mit tödlichem Personenschaden. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein Fahrer aus Verl mit seinem Pkw BMW zunächst den rechten von drei vorhandenen Fahrstreifen. Beim Fahrstreifenwechsel vom rechten auf den mittleren Fahrstreifen übersah er einen auf dem mittleren Fahrstreifen fahrenden Pkw Skoda. Es ereignete sich eine Kollision zwischen den Fahrzeugen in dessen Anschluss der BMW den BMW über den rechten Fahrstreifen gegen die rechtsseitig befindliche Leitplanke drückte. Hier kam der Skoda zum Stehen. Der BMW schleuderte zurück auf den rechten Fahrstreifen und kollidierte hier seitlich mit der Fahrerseite mit einem dort fahrenden Lkw. Der BMW schob sich dabei unter den Auflieger des Lkw und wurde eingeklemmt. Mittels Einsatz von schwerem Gerät konnte die Feuerwehr den 51-jährigen BMW – Fahrer und dessen 18-jährigen Sohn aus dem Fahrzeug bergen. Beide Personen verletzten sich schwer und wurden nach notärztlicher Erstversorgung umliegenden Krankenhäusern zugeführt. Dort verstarb der 51-Jährige am Nachmittag. Der 41-jährige Skoda – Fahrer aus Jüchen verletzte sich leicht, der 43-jährige, rumänische LKW – Fahrer blieb unverletzt. Während der ca. dreistündigen Unfallaufnahme wurden der rechte und mittlere Fahrstreifen eingezogen. Der Straßenverkehr konnte auf dem linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeifließen. Es bildete sich kein erheblicher Rückstau.

Quelle: Polizei Bielefeld, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.