Polizei NRW: 55- Jähriger versucht Polizeikontrolle zu entkommen – Blutprobe!

Polizeiauto

Köln (ddna)

In der Nacht auf Samstag (9. Januar 2021) hat gegen 2:30 Uhr ein mutmaßlich unter Alkohol – und Drogeneinfluss stehender Mercedes – Fahrer (55) auf der A4 in Richtung Heerlen versucht, einer Polizeikontrolle zu entkommen.

Autobahnpolizisten fiel der mit zwei Personen besetzte Mercedes im Autobahnkreuz Köln – Süd auf, sie folgten und überholten das Fahrzeug und forderten den Fahrer mit Anhaltezeichen auf, ihnen zu folgen. Zunächst fuhr der 55 -Jährige der Streifenwagenbesatzung nach. An der Anschlussstelle Köln – Eifeltor scherte er jedoch im letzten Moment wieder auf die Autobahn und gab Vollgas. Nach einer kurzen Verfolgungsfahrt stoppten zwei Streifen den Mann aus Bliesheim auf der A1 in Höhe der Anschlussstelle Frechen. Ein Alkoholtest ergab mehr als 1,1 Promille und ein Drogentest reagierte positiv auf Kokain. Ein Arzt entnahm dem Fahrer auf Anordnung der Polizisten auf der Wache eine Blutprobenentnahme. Seinen Führerschein beschlagnahmten die Beamten und ließen den Mercedes abschleppen.

Quelle: Polizei Köln, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.

Blaulicht Redaktion