News NRW: Beifahrer bei Glätteunfall schwer verletzt

Polizeiauto auf der Straße

Lippe (ddna)

(KF) Am späten Freitagabend befuhr ein 34- jähriger Bösingfelder mit seinem Audi die Straße „Am Sportplatz“ in Richtung Almena. Zur Unfallzeit herrschte Schneeglätte. In Höhe einer Linkskurve kam er aufgrund seiner den Witterungsverhältnissen nicht angepassten Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit der Beifahrerseite seines Wagen gegen einen Baum. Durch den Aufprall wurde sein 23- jähriger Beifahrer ernsthaft verletzt und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Am PKW entstand Totalschaden. Augenzeugen werden gebeten, sich bei beim Verkehrskommissariat in Detmold, Tel. 05231 / 6090, zu melden.

Quelle: Polizei Lippe, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.