Covid-19 News-NRW: Im Kreis Oberbergischer Kreis prozentual die meisten Neuinfizierten

Anzahl der Fälle in den Bundesländern

Gestern gab es in Nordrhein-Westfalen 3.219 Corona-Neuinfektionen und 76 Todesfälle. In den vergangenen 7 Tagen gab es täglich etwa 3.848 bestätigte neue Infektionen.

Diese Woche infizierten sich in Nordrhein-Westfalen mehr Menschen mit Covid-19 als in der Woche davor. In der vergangenen Woche wurden täglich etwa 3.848 Menschen positiv getestet, in der Woche zuvor waren es 3.194. Die Anzahl der Infizierten steigt also wieder an.

Landkreise gestern

Bundesweit hat aktuell München mit geschätzten 11.103 Fällen am meisten akut mit Corona Infizierte. In Nordrhein-Westfalen meldet Köln mit 5.407 Infizierten die höchste Patientenzahl. Nach Köln sind am meisten Corona-Patienten registriert in:

  • Essen mit 3.723 Fällen
  • Kreis Rhein-Sieg-Kreis mit 3.070 Fällen
  • Düsseldorf mit 2.535 Fällen

In Nordrhein-Westfalen gab es im Verhältnis zur Einwohnerzahl gestern im Kreis Oberbergischer Kreis die meisten Neuinfizierten. Dort sind 136 neue Corona-Infektionen gemeldet worden (50 Infizierte auf 100.000 Einwohner). Danach folgt der Kreis Recklinghausen mit 278 neuen bestätigten Infizierten (45,3 auf 100.000 Einwohner).

Bundesweit sieht es heute so aus:

  • München: 11.103 akut Infizierte
  • Hamburg: 9.004 akut Infizierte
  • Dresden: 6.127 akut Infizierte
  • Köln: 5.407 akut Infizierte
  • Mittelsachsen: 5.004 akut Infizierte
  • Leipzig: 4.735 akut Infizierte
  • Görlitz: 4.619 akut Infizierte
  • Erzgebirgskreis: 4.581 akut Infizierte

Gestern gab es nur in 70 der 412 in der Corona-Statistik erfassten Regionen in Deutschland keine neuen Fälle. Dazu gehören unter anderem Nürnberg und der Bezirk Berlin Pankow. Die meisten neuen Fälle gab es gestern in München. Dort sind 428 neue Corona-Infektionen gemeldet worden.

Die am stärksten von Corona betroffenen Regionen in Deutschland

Der Landkreis Erzgebirgskreis in Sachsen bleibt die am stärksten betroffene Region mit aktuell 5.363 Fällen auf 100.000 Einwohner. Insgesamt gab es dort bereits 17.966 bestätigte Infizierte und 471 Todesfälle. Prozentual sind in dieser sächsischen Region 5,36 Prozent der Bewohner infiziert, deutschlandweit sind es zum Vergleich 2,33 Prozent. Das heißt: in dieser Region liegt die Zahl der Betroffenen doppelt so hoch als im Bundesdurchschnitt.

Danach folgt der Landkreis Bautzen in Sachsen mit 5.266 Fällen auf Hunderttausend Einwohner, was für diese Region aktuell 15.787 Fälle bedeutet. Am drittstärksten betroffen ist der Landkreis Görlitz, der ebenfalls in Sachsen liegt. Dort haben sich bis jetzt 12.503 Personen infiziert, damit kommen dort auf 100.000 Einwohner 4.947 Corona-Fälle.

Noch einmal zum Vergleich: der Bundesdurchschnitt liegt zurzeit bei etwa 2.325 Fällen auf Hunderttausend Einwohner.

Die am wenigsten betroffenen Regionen in Deutschland

Im Gegensatz zu den oben genannten Gebieten hat sich das Virus im Kreis Plön im Bundesland Schleswig-Holstein, in Rostock aus Mecklenburg-Vorpommern und im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein bisher am wenigsten ausgebreitet. In diesen Gebieten gab es im Schnitt 507 Fälle pro Hunderttausend Einwohner.

Am stärksten und am wenigsten betroffene Gebiete der Bundesländer

Absolute Fälle:

  • Baden-Württemberg: Stuttgart 15.848 Fälle – Baden-Baden: 1.081 Fälle
  • Bayern: München 47.529 Fälle – Amberg: 696 Fälle
  • Berlin: Berlin Mitte 13.913 Fälle – Berlin Treptow-Köpenick: 5.276 Fälle
  • Brandenburg: Oberspreewald-Lausitz 4.074 Fälle – Brandenburg an der Havel: 919 Fälle
  • Bremen: Bremen 12.879 Fälle – Bremerhaven: 1.444 Fälle
  • Hamburg: Hamburg 40.476 Fälle
  • Hessen: Frankfurt am Main 22.348 Fälle – Werra-Meißner-Kreis: 1.489 Fälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburgische Seenplatte 3.395 Fälle – Rostock: 1.022 Fälle
  • Niedersachsen: Region Hannover 21.324 Fälle – Lüchow-Dannenberg: 389 Fälle
  • Nordrhein-Westfalen: Köln 27.530 Fälle – Höxter: 2.769 Fälle
  • Rheinland-Pfalz: Mainz 5.859 Fälle – Zweibrücken: 380 Fälle
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 8.490 Fälle – St. Wendel: 1.765 Fälle
  • Sachsen: Erzgebirgskreis 17.966 Fälle – Nordsachsen: 6.971 Fälle
  • Sachsen-Anhalt: Halle (Saale) 4.324 Fälle – Altmarkkreis Salzwedel: 835 Fälle
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 4.952 Fälle – Plön: 614 Fälle
  • Thüringen: Schmalkalden-Meiningen 3.518 Fälle – Eisenach: 725 Fälle

Prozentual zur Einwohnerzahl:

  • Baden-Württemberg: Heilbronn 3,62% – Bodenseekreis: 1,64%
  • Bayern: Regen 4,277% – Würzburg: 1,488%
  • Berlin: Berlin Neukölln 4% – Berlin Treptow-Köpenick: 1,98%
  • Brandenburg: Oberspreewald-Lausitz 3,725% – Brandenburg an der Havel: 1,273%
  • Bremen: Bremen 2,269% – Bremerhaven: 1,271%
  • Hamburg: Hamburg 2,191%
  • Hessen: Offenbach am Main 3,634% – Werra-Meißner-Kreis: 1,48%
  • Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburgische Seenplatte 1,316% – Rostock: 0,489%
  • Niedersachsen: Cloppenburg 3,312% – Uelzen: 0,616%
  • Nordrhein-Westfalen: Herne 3,315% – Soest: 1,299%
  • Rheinland-Pfalz: Speyer 3,515% – Zweibrücken: 1,111%
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 2,583% – Saarpfalz-Kreis: 1,806%
  • Sachsen: Erzgebirgskreis 5,364% – Leipzig: 1,832%
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 2,229% – Altmarkkreis Salzwedel: 1,004%
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 1,567% – Plön: 0,477%
  • Thüringen: Hildburghausen 4,238% – Nordhausen: 1,332%

Verlauf der Fallzahlen in drei deutschen Landkreisen