News NRW: Mehrere Glatteisunfälle in Köln, Leverkusen und auf der Autobahn – Radfahrer nach Sturz stationär im Krankenhaus

Polizeiauto

Köln (ddna)

Von Freitagabend (8. Januar 2021) bis Samstagvormittag (9. Januar 2021) sind bei Glatteisunfällen im Zuständigkeitsbereich der Polizei Köln vier Menschen (w24, w25, m25, m60) in Köln und auf der Autobahn bei Bonn verletzt worden. Insgesamt ereigneten sich 13 witterungsbedingte Verkehrsunfälle in Köln (8), Leverkusen (1) und der Autobahn (4).

Gegen gegen Mitternacht soll nach ersten Ermittlungen eine 24-jährige Frau auf der glatten Boltensternstraße in Niehl die Kontrolle über ihren Mazda verloren haben und in Höhe der Industriestraße gegen einen Ampelmast geprallt sein. Rettungskräfte brachten die Kölnerin zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus. Den schwer beschädigten Mazda ließen Polizisten abschleppen. Die Ampel blieb funktionstüchtig.

Nur wenige Minuten später stürzte ein 60 Jahre alter Radfahrer nach eigener Aussage auf der glatten Fahrbahn der Hans – Wild – Straße in Neuehrenfeld, als er in Richtung der Liebigstraße unterwegs war. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Auf der A 59 in Richtung Köln soll nach ersten Erkenntnissen gegen Mitternacht ein 25 Jahre alter BMW – Fahrer kurz vor dem Autobahnkreuz Bonn – Ost die Kontrolle über das Fahrzeug verloren haben, über die vereiste Fahrbahn gerutscht und in der Böschung gelandet sein. Rettungskräfte brachten den Fahrer und seine 25-jährige Beifahrerin mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Beamten ließen den Unfallwagen bergen und abschleppen.

Quelle: Polizei Köln, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.

Blaulicht Redaktion