Unfall BW: Tödlicher Verkehrsunfall

Zwei Polizisten

Krauchenwies (ddna)

Am Sonntagabend, gegen 18 Uhr, kam es auf der B 311 zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Ein 44-jähriger Autofahrer war mit seinem Mercedes von Göggingen in Richtung Krauchenwies unterwegs, als er aus ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam. Im freien Feld überschlug sich der Pkw und kam nach ca. 150 Meter auf dem Dach zum Liegen, wobei der Fahrer im Auto eingeklemmt wurde. Er musste von der Feuerwehr Krauchenwies aus seinem Fahrzeug geborgen werden, erlag jedoch noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Am Fahrzeug entstand Totalschaden in Höhe von ca. 15.000 Euro. Die Freiwillige Feuerwehr Krauchenwies war mit fünf Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Notarzt und drei Rettungsdienst Mitarbeitern im Einsatz und wurde von drei Personen des Kriseninterventionsteams unterstützt. Die Bundesstraße war zur Unfallaufnahme für mehrere Stunden in beide Richtungen gesperrt.

Quelle: Polizeipräsidium Ravensburg, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Weniger Unfälle in Baden-Württemberg

Seit 1953 die offizielle Statistik für unser Bundesland eingeführt wurde, gab es noch nie so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen.“, betonte Innenminister Thomas Strobl, schränkte aber auch ein: „Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Der Rückgang bei den Unfällen in BaWü ist beeindruckend: Die Zahlen gingen von 161.817 in der ersten Jahreshälfte 2019 auf 126.198 in den ersten sechs Monaten 2020 zurück (22% weniger). Klarer Wermutstropfen: Die Zahl der Todesopfer ist mit 146 immer noch um 146 zu hoch. Weitere 19.000 Menschen wurden schwer- oder leichtverletzt.