News NRW: Wohnmobil auf A3 umgekippt – drei Verletzte

Polizeiweste

Köln (ddna)

Bei einem Verkehrsunfall auf der A3 im Autobahnkreuz Leverkusen ist am Sonntagmittag (10. Januar 2021) ein Wohnmobil seitlich auf die Fahrbahn gekippt. Die beiden Insassen (Alter derzeit nicht bekannt) und ein Mercedes – Fahrer (47) wurden dabei erheblich verletzt. Rettungskräfte brachten die Verletzten in Krankenhäuser. Autobahnpolizisten sperren aktuell für die Unfallaufnahme und die Fahrzeugbergung die Autobahn in Richtung Frankfurt. Es kommt zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Nach ersten Ermittlungen soll der 47 Jahre alte Mercedes – Fahrer gegen Mittag das Heck des Wohnmobils der Marke Hobby berührt haben. Nach Zeugenaussagen soll der Wohnmobil – Fahrer dadurch die Kontrolle über das Fahrzeug verloren haben, gegen die Mittelschutzplanke geprallt und umgekippt sein. An beiden Unfallfahrzeugen und der Leitplanke entstand erheblicher Sachschaden.

Quelle: Polizei Köln, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.

Blaulicht Redaktion